Politik | 04.01.2016

Empfang der Pfarreiengemeinschaft Remagen

Willkommen im Neuen Jahr

Begrüßung der Gäste durch die Vorsitzende des Pfarreienrates.Privat

Remagen. Willkommen im Jahr des Herrn 2016 hieß es beim Empfang der Pfarreiengemeinschaft Remagen am 3. Januar. Nach der Festmesse in St. Peter und Paul, die von Pfarrer Frank Klupsch in Konzelebration mit seinen priesterlichen Mitbrüdern Johannes Steffens, Pere Daniel (St. Augustin), Gerd Hensel und Herbert Lonquich gefeiert wurde, kamen die Gäste und Gemeindemitglieder im Pfarrheim gesellig zusammen. In der von Chören aus den Pfarreien musikalisch mitgestalteten Eucharistiefeier strahlten noch einmal die Botschaften und der Glanz von Weihnachten auf,. aber auch die Pläne, Träume, guten Vorsätze, Sorgen, Ängste und Nöte an der Schwelle eines neuen Jahres. Sie wurden in den Fürbitten, die von je einem Vertreter der fünf Pfarrgemeinden vorgetragen wurden, ins Gebet hineingenommen. An dem Gottesdienst nahmen auch Menschen aus Syrien, Eritrea und Äthiopien teil - sie wurden besonders herzlich willkommen geheißen. In der Predigt stellte Pastor Klupsch das älteste Weihnachtslied vor: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden.“ Er wünschte, dass der erste Teil des Liedes in der Gesellschaft und vor allem in den Gemeinden vor Ort wieder mehr in den Fokus gerückt werde. Ehrfurcht vor Gott und seiner Schöpfung. Gott mache sich klein wie ein Kind, damit wir ein wenig von seiner Große erfassen könnten. Um das Wunder der Menschwerdung zu begreifen, müsse der Mensch seine Knie vor Gott beugen.

Im Pfarrheim begrüßte die Vorsitzende des Pfarreienrates, Ursula Gemein, alle sehr herzlich. Sie dankte den Haupt- und Ehrenamtlichen für ihren engagierten Dienst in den letzten zwölf Monaten und beleuchtete kurz wichtige Ereignisse aus 2015. Besonders freute sie sich, dass Pfarrer Steffens als Kooperator in allen Pfarren gut angekommen ist und sein pastoraler Dienst sehr geschätzt wird.

Pfarrer Klupsch war ebenfalls voll des Dankes für die gute Zusammenarbeit mit den kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und die Unterstützung durch die Gremien und ehrenamtlichen Helfer. Sehr erfreut zeigte er sich über die Mitarbeit der Ruhestandsseelsorger, die tatkräftig in der Lithurgie und Verkündigung mitwirken. Auch die Unterstützung der Ordensgemeinschaften sei ein großes Geschenk. Ebenso wie das geschwisterliche Miteinander zwischen den evangelischen Christen und der Credogemeinde. Er hob das gute Zusammenwirken mit den städtischen Mitarbeitern hervor, besonders in der Hilfe für die Flüchtlinge. Den Vertretern der örtlichen Vereine dankte Pfarrer Klupsch ebenfalls für ihr Engagement und ihren Einsatz. Die weiteren Entwicklungsschritte der Pfarreiengemeinschaft sah Pfarrer Klupsch in den neu gewählten Gremien, die in Kürze ihre Arbeit aufnehmen, die Eröffnung des zentralen Pfarrbüros im März, in dem alle organisatorischen Aufgaben abgewickelt werden, und die Bewältigung der finanziellen Herausforderungen. Ausdrücklich dankte er dem Bistum Trier für die Bezuschussung der Pfarrhaussanierung. Das Engagement der Pfarreiengemeinschaft für die Flüchtlinge werde auch 2016 unvermindert fortgesetzt - er lasse sich durch einige üble Drohbriefe nicht irritieren. Die Pfarreiengemeinschaft stellt in Kürze Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung.

Bürgermeister Herbert Georgi lobte den Einsatz der Gemeinden für die Flüchtlinge. Monatlich kämen etwa zehn Menschen hinzu. Die Unterbringung sei Aufgabe der Stadt. Die Integration sei die Aufgabe aller hier in Remagen. Er freue sich, dass sich sehr viele Bürgerinnen und Bürger für die Menschen auf der Flucht einsetzen. Mit einem kurzen Blick auf die gute Entwicklung der Stadt Remagen dankte er allen, die dazu beigetragen haben.

Pfarrer Schankweiler-Schell überbrachte herzliche Grüße der evangelischen Gemeinde. Katholische und evangelische Christen seien Konkurrenten in der ursprünglichen Wortbedeutung. „concurrere“ bedeute: zusammenlaufen. Dieses Zusammenlaufen auf das gemeinsame Ziel, auch wenn es Unterschiede gäbe, wünsche er für das neue Jahr. Für die Zukunft wünsche er, dass die Christen wie einst die Vereinigung schaffen, wie die Flüsse, die unterschiedliche Wege nahmen und wieder zusammenfließen.

Miteinander im Gespräch bleiben und sich begegnen sind wichtige Ansätze der pastoralen Arbeit in den Gemeinden. Begegnungen sind ein Weg des Friedens. Neben Gesundheit war der Friede ein sehr häufiger Wunsch für die Tage, die noch vor uns liegen wie ein unbeschriebenes Blatt.

Begrüßung der Gäste durch die Vorsitzende des Pfarreienrates.Foto: Privat

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