Politik | 05.10.2015

Wird eine Vision Wirklichkeit ?

Wird Hubers Version durch einen Windpark auf der anderen Rheinseite Wirklichkeit?

Eine Visualisierung verdeutlicht, wie die andere Rheinseite mit den Windkraftanlagen aussehen könnte. Wählergruppe Remagen

Remagen. Viele Radtouristen verweilen am Skulpturenufer Remagen vor dem Bild des renommierten Künstlers Thomas Huber „Ein neues Panorama für Remagen“ und fragen sich: Soll so demnächst wirklich der Blick auf Erpel aussehen? Nicht die utopischen Bauten von Thomas Huber sollen Wirklichkeit werden, dafür aber bis zu 16 jeweils 200 Meter hohe Windräder als neues Horizontpanorama von Rolandswerth über Oberwinter bis zur Kernstadt. Wie die Umsetzung der Pläne der Energieversorgung Mittelrhein EVM für die betroffenen Remagener Bürger im eigenen Garten aussehen könnte, ist in der Fotomontage mit Blickrichtung aus einem Oberwinterer Garten dargestellt (Höhe und Position der Windräder sind an den im Internet zahlreich vorhandenen Dokumenten orientiert, Suchbegriff z.B. „Windpark Asberg“). Mit großer Sorge verfolgt die Wählergruppe die Berichterstattung über den Fortgang der Planungen des Windpark Asberg. Durch viel „Gegenwind“ von engagierten Interessengruppen und mehrerer Gutachten schien das Thema schon fast vom Tisch, in der vergangenen Woche aber führte die EVM erneut Gespräche mit der Stadtverwaltung und dem Verbandsgemeinderat Unkel – diesmal in einer nicht-öffentlichen Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ob nun 16 oder 10 oder 5 Windräder, der Panoramablick auf den Rhein dürfte sich von der Rheinpromenade aus, über den Hafenort Oberwinter bis zum Arp-Museum und auch aus dem Richard Meyer Bau grundlegend verändern, denn mit ihrer Höhe von 200 Meter würden die Windkraftanlagen dort deutlich sichtbar sein. Die Wählergruppe fragt sich, was für einen Einfluss die Windräder am Horizont auf unseren Tourismus haben werden. Wird dadurch womöglich die Anerkennung des Niedergermanischen Limes als UNESCOWelterbe gefährdet? Was hat die Stadt Remagen bisher unternommen, um diese Entwicklung zu verhindern? Wie werden die Interessen der Remagener Bürgerinnen und Bürger im weiteren Verfahren berücksichtigt? Leider ist dieses Thema in den Remagener Ausschüssen noch kein Thema gewesen. Wir haben uns daher mit einer Anfrage direkt an das Remagener Rathaus gewendet, bevor es zu spät ist

Wählergruppe Remagen

Eine Visualisierung verdeutlicht, wie die andere Rheinseite mit den Windkraftanlagen aussehen könnte. Foto: Wählergruppe Remagen

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