Uwe Bruchhäuser nimmt mit Eltern und Kindern 43 Spielplätze unter die Lupe
Wo sandelt und schaukelt und rutscht es sich am schönsten?
Bad Ems/Nassau. Wie ist es eigentlich um unsere öffentlichen Kinderspielplätze bestellt? Dieser Frage geht jetzt Uwe Bruchhäuser nach, assistiert von seiner Ehefrau Claudia, von Beruf Erzieherin, sowie möglichst vielen sachkundigen Eltern und ihren Sprösslingen, die der Bürgermeisterkandidat aufruft, sämtliche Anlagen zwischen Arzbach und Pohl unter die Lupe zu nehmen und zu bewerten.
Selbst stolzer Vater zweier inzwischen erwachsener Kinder aus erster Ehe, kündigt der 56jährige Diplom-Verwaltungswirt für den Fall seiner Wahl an, die VG Bad Ems-Nassau als besonders kinder- und familienfreundliche Kommune ausweisen zu wollen. Dazu gehören für ihn „gepflegte und spannend ausgestattete Kinderspielplätze“. Welche der örtlichen Einrichtungen diesem Anspruch genügen und welche nicht, versucht der gebürtige Dausenauer ab sofort mit einem breit angelegten SpielplätzeCheck herauszufinden. Dazu hat der Sozialdemokrat auf seiner Homepage www.uwe-bruchhaeuser.de insgesamt 43 Spielplätze gelistet, denen man individuelle Noten geben kann, wie in der Schule, von 1 bis 6: Ob die Spielgeräte „superspannend“ (Note 1) sind oder aber „gähnend langweilig“ (Note 6), wird da beispielsweise gefragt. Ob eine Anlage „topgepflegt“ ist oder „total vernachlässigt“ wird, möchte Uwe Bruchhäuser in Erfahrung bringen.
Bereits etliche Anlagen begutachtet
Mit eigenen Augen haben Uwe und Claudia Bruchhäuser bereits etliche Anlagen begutachtet, die sich teilweise deutlich voneinander unterscheiden würden, in ihrer Ausstattung, aber auch hinsichtlich des technischen Zustandes. Claudia Bruchhäuser unterstützt ihren Ehemann bei dieser Aktion mit fachlicher Expertise. Seit 14 Jahren leitet die gelernte Erzieherin die Bad Emser Kindertagesstätte „Eisenbach“ und weiß daher, worauf es auf Spielplätzen ankommt. Neben den drei klassischen Spielgeräten – Rutsche, Schaukel, Sandkasten (aber bitte sauber!) – brauche es eine geräumige Freifläche für Ballspiele, möglichst mit Zaun gesichert, damit Bälle nicht auf die Straße gelangen, wo Autos fahren. Gerätschaften, die zum Klettern und Balancieren animieren, was die kindliche Motorik trainiert, seien wertvoll. Im Trend liegen Wasserstellen, wo die Kleinen nach Herzenslust herummatschen können. Unverändert hoch im Kurs stehen laut Claudia Bruchhäuser ebene Flächen, die zum Rennen einladen, oder Hügel, wo man sich prima verstecken oder winters, falls es schneit, rodeln kann. Und dann brauche es „Treffpunkte“, am besten unter Schatten spendenden Bäumen, von wo aus Eltern oder sonstige Begleiter das kindliche Treiben bequem im Auge behalten können.
Erheblicher Aufwand in Pflege der Anlagen
„Welcher Spielplatz gefällt Ihnen am besten?“, ergründet Uwe Bruchhäusers mit seinem SpielplätzeCheck. Der Aufwand, den Nassau, Bad Ems und auch die kleineren Ortsgemeinden bei der Gestaltung und Pflege ihrer Anlagen treiben würden, sei erheblich. 500 bis 5.000 Euro würden praktisch allerorten im laufenden Haushaltsjahr dafür veranschlagt, recherchierte der Bürgermeisterkandidat in diversen Rathäusern und Haushaltsplänen auf Gemarkung beider Verbandsgemeinden, die vom 1. Januar 2019 an fusionieren werden. „Das sind zwar keine Riesenbeträge, die da investiert werden, aber angemessene Größenordnungen“, würdigt Uwe Bruchhäuser diesen finanziellen Aufwand – weil er ganz genau weiß, wie knapp die Kommunen derzeit bei Kasse seien.
Mancherorts reduzieren engagierte Bürgerinnen und Bürger mit freiwilligen Arbeitseinsätzen die Spielplatzkosten – Nievern tue sich da besonders hervor, fand Uwe Bruchhäuser heraus. In Kemmenau hätten es Stiftungsgelder anno 2015 möglich gemacht, beim ehemaligen Sportplatz am Wald eine komplette Spielstätte neu anzulegen. Und nachdem engagierte „Nassauer für Nassau“ kürzlich zu Spiel, Spaß und Dixiemusik auf die Stadthallenterrasse einluden, komme der Erlös dieser Veranstaltung samt und sonders einem Spielplatz im Kaltbachtal zugute, für den sich Eltern tatkräftig ins Zeug legen, was den Mittfünfziger freut.
„Der Zustand unserer Spielplätze verrät einiges darüber, wie wichtig uns unsere Kinder sind“, findet Uwe Bruchhäuser. Mit seinem SpielplätzeCheck will er „bewusster machen, dass Kinder unsere Zukunft sind“.
Pressemitteilung
Uwe Bruchhäuser
