FWG vor Ort
Zu Besuch bei der Rettungswache der Stadt
Allein diese Rettungswache führt rund 13.000 Einsätze im Jahr durch
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zahlreiche Mitglieder der Freien Wählergruppe Bad Neuenahr- Ahrweiler e.V. (FWG) besuchten kürzlich die größte und älteste der insgesamt fünf Rettungswachen des Kreises Ahrweiler in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Einladung des FWG Stadtvorsitzenden Ronny Wolf zum FWG vor Ort bei der Rettungswache der Stadt war auch der FWG Kreisvorsitzende Jochen Seifert gefolgt.
Während der Besichtigung informierte Rettungswachenleiter Stefan Bertram die FWG Mitglieder darüber, dass allein diese Rettungswache rund 13.000 Einsätze im Jahr durchführe. Leider seien hiervon circa 20 Prozent Fehleinsätze, da es sich hierbei um keine akuten Notfälle handle. In diesem Fall sei der ärztliche Bereitschaftsdienst der richtige Ansprechpartner gewesen. Erstaunt zeigten sich neben den FWG Mitgliedern die FWG Stadtratsmitglieder Klaus Beu, Regina Eckert, Gregor Sebastian und Alfred Förner über den erkennbar veralteten Zustand des Gebäudes und die baulichen Gegebenheiten der Rettungswache vor Ort. So befindet sich die Umkleide für das Team der Rettungswache sowie die Schlafmöglichkeit für den bereitschaftshabenden Notarzt jeweils dezentral in einem Nebengebäude und erfordert damit vermeidbare zusätzliche Wege. Der Aufenthaltsraum der Rettungswache bietet nur Platz für etwa dreizehn Personen und ist damit für größere Einsatzbesprechungen nicht geeignet. Auf weitere Nachfrage der Freien
Wähler verdeutlichte Rettungswachenleiter Stefan Bertram anschaulich, dass für eine Unterbringung aller Einsatzfahrzeuge in der Rettungswache kein ausreichender Stellplatz vorhanden sei. Zwei Einsatzfahrzeuge hätten sogar in der eigenen Wasch- und Desinfektionsanlage ihren ständigen (Park-)Platz gefunden. Im Jahr 2017 konnte nach langen Verhandlungen bezüglich der Kostenverteilung eine Neubauplanung der Rettungswache beauftragt werden. Eine geplante Änderung des Rettungsdienstgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz brachte dieses Finanzierungsmodell jedoch zu Fall und verzögerte den dringend benötigten Neubau erneut. Am 1. April 2020 ist nunmehr die geänderte Fassung des Rettungsdienstgesetzes des Landes in Kraft getreten. Nach Ansicht der FWG ist damit jetzt endlich der Weg für die bereits seit vielen Jahren geforderte Neuerrichtung der Rettungswache der Stadt frei und sollte ohne weitere zeitliche Verzögerungen durch die Verantwortlichen in Angriff genommen werden. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz ist hierfür als örtliche Rettungsdienstbehörde und der Landkreis Ahrweiler als Stationierungslandkreis für die bauliche Herstellung zuständig.
Eine neue Rettungswache sollte dabei den Ansprüchen aller dort täglich Arbeitenden und insbesondere jedem, der diese einmal im Notfall benötigt, gerecht werden. Die Freien Wähler im Kreis Ahrweiler und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler mit ihren Vorsitzenden Jochen Seifert und Ronny Wolf bedanken sich ausdrücklich bei dem Team der Rettungswache Bad Neuenahr-Ahrweiler für die verantwortungsvolle und häufig lebensrettende Arbeit und verfolgen interessiert die weiteren Schritte der Veranwortlichen auf dem Weg zur Neuerrichtung der Rettungswache in der Kreisstadt.
Pressemitteilung
Freie Wählergruppe
Bad Neuenahr Ahrweiler e. V.
