Jahresabschlusstour der Wanderer des TV Remagen
Auf dem neuen Moselsteig von Moselweiß nach Winningen
Remagen. Zum Jahresausklang hatte Wanderführer Günter für die Wanderer des TV Remagen eine bequeme Wanderstrecke mit schönen Aussichten und vielen Höhepunkten ausgesucht. Das dazu bestellte trockene, sonnige Wetter trug dazu bei, die Wandertruppe bei Laune zu halten. Zunächst wurde auf dem Fuß-und Radweg der Gülser Moseleisenbahnbrücke die Mosel überquert. Auf dieser Brücke gab es mit der Suche nach einem Geocache (Schnitzeljagd moderner Art) unter Anleitung des Wanderführers die erste nette Einlage. Rasch wurden aus Mugglern Geocachfreunde.
Auf der anderen Moselseite führte der neue Moselsteig (teilweise identisch mit dem Rheinburgenweg) zunächst am Moselufer entlang, bevor er dann langsam steigend in die Weinberge (Steillagenweg) führte. Die Mosel immer links unten im Blick ging es auf eine Höhe von 180 m zum Pfarrhecks Kopf mit Aussichtspunkt und Schutzhütte. Hier folgte jetzt die zweite Überraschung. Brigtte war zeitgleich mit dem Glühweinexpress angereist und verteilte hausgemachten Glühwein, Gebäck und Stollen. An diesem herrlichen Fleck entschied sich der Wanderführer kurzfristig, die fleißigsten Wanderinnen/Wanderer des abgelaufenen Wanderjahres zu ehren.
Willi Winkelholz hat mit 259 Km den 3. Platz, Hildegard Winkelholz hat mit 276 Km den 2. Platz und
Sadika (Jessika) Ali hat mit 281 Km den 1. Platz erreicht.
Gut gestärkt, war der Rest der Wanderstrecke nur noch Genuss pur. Der Hexenhügel mit einem Gedenkstein an die dort im Mittelalter verbrannten (angeblichen) Hexen erinnert an die leidvolle Hexenverfolgung. Zeugnisse der Hexenverfolgung konnten die Wanderer schon mehrfach sehen (Hexenweg Boppard, Hexenrichtplatz Ahrbrück, Hexenturm Rheinbach usw.). Langsam galt es, sich auf die Suche des nächsten Geocache vorzubereiten. Die Wissbegierigen wurden mit dem GPS-Gerät ausgestattet und tasteten sich hiermit an die Zielkoordinaten heran. An der Domgartenhütte wurden schließlich Erika und Doris sehr rasch fündig. Unter strenger Aufsicht des Wanderführers wurde der Cache fachgerecht wieder versteckt.
Schließlich ging es hinunter nach Winningen zur zünftigen und ausgedehnten Einkehr in einem renommierten Weinhaus. Hier gelang es nunmehr den Wanderfreunden ihren Wanderführer mit zahlreichen Präsenten zu überraschen. Bevor die Heimreise angetreten wurde, folgte mit dem Besuch des Weihnachtsmarktes in der Abenddämmerung der letzte Tageshöhepunkt und damit auch das Ende 2013er Wanderserie.
