Remagener LebensKunstMarkt
Ausstellung „Unter der Oberfläche“ zeigt allerlei Kurioses
Mitglieder-Ausstellung im Künstlerforum Remagen gestartet
Remagen. Start der diesjährigen Mitglieder-Ausstellung im Künstlerforum Remagen war der Beginn des Remagener LebensKunstMarktes. 19 Künstlerinnen und Künstler, die sonst den Remagener Kunstverein in Sachen Organisation und Ausstellungsplanung unterstützen, zeigen in dieser abwechslungsreichen Ausstellung einmal ihr eigenes künstlerisches Schaffen.
Hinreißende Karikaturen begrüßen die Besucher
Begrüßt wird der Besucher von den hinreißenden Karikaturen der Cornelia Harss, die der Gesellschaft humorvoll hinter ihre maskenhafte Fassade blickt. Kurz darauf wird man förmlich angezogen von dem großen weißen Bild, das vorsichtig bunte Farbflächen freigibt (einer Arbeit von Eva M. Töpfer). In diesem Raum steht der Betrachter einer ganzen Reihe von Arbeiten im Grundton Weiß gegenüber: den geheimnisvollen Wandobjekten von Anja-Katrin Grimm, einer Zeichnung von Janko Arzenšek, der eine Art „Unterwelt des Post-Atom-Zeitalters“ herauf beschwört sowie einer subtilen Radierung von Michaela Winter.
„Der Blaue Salon“ mit Acryl- und Öl-Arbeiten
In einem anderen Raum - auch: „Der Blaue Salon“ genannt - findet der Besucher großformatige Acryl- und Öl-Arbeiten in der Grundfarbe Blau, die vom Gegensatz von Natur und Technik (Melanie Mertens), von Zitaten des Alt-Meisters Magritte (Dr. Norbert Gramer), von versteinerten Grazien mit Leopard (Undine Hauptmann) oder auch von einer Welt im Umbruch (Volker Thehos) erzählen.
Heiter, aber auch nachdenklich stimmend, ist die achtteilige Fotoserie „Kriegspfad“ von Pieter Jos van Limbergen, der das Porträt eines jungen Mannes durch unterschiedliche Bemalungen und Hintergründe variiert. Raimunde Grave präsentiert antike Damentaschentücher, die auf den zweiten Blick durch merkwürdig aufgestickte Aussagen verstören.
Während Horst Peter Vitt einen fotografischen Blick in den Abfluss einer Badewanne gewährt, zeigt Evelyn Klein ein abstraktes Großformat in Acryl, das geheimnisvoll mit den Farbtönen der umgebenden Exponate spielt.
Fotoarbeiten geben Einblicke in die Anatomie
Zauberhafte Druckgrafik präsentiert Rosmarie Feuser, deren künstlerische Arbeit vielleicht durch ihre Tätigkeit im Arp Museum inspiriert wurde.
Almuth Leib irritiert in ihren Fotoarbeiten mit einem Blick unter die Oberfläche der menschlichen Haut: Pate stand hierfür eine Armee von Akupunktur-Figuren, die, zur Hälfte enthäutet, Einblicke in die Anatomie der menschlichen Muskulatur bieten. Hatice Caska-Oehm schaut mit ihrer „lebendigen Skulptur“ gleich in mehrere Erdschichten und lässt auf der obersten, zarte Sämlinge wachsen, die sich im Verlauf der Ausstellung täglich verändern.
Angelika Furth präsentiert großformatige Holzschnitte in den Phasen des Druckstocks, des Abdrucks und einer künstlerischen Weiterverarbeitung als Papier-Collage, die gesellschaftskritische Fragen aufwirft. Gitta Büsch zeigt ein Sammelsurium an Kuriositäten: kleine Gegenstände - sichtbar, aber nicht greifbar, weil sauber verschweißt unter Plastik-Blistern.
Eine absurde Videoarbeit beschließt die Ausstellung
Zu guter Letzt zeigt Dieter Wessinger eine absurde Videoarbeit, bei der einer organischen Struktur über einen Schraubverschluss Nahrung, Tabletten oder Staub zugeführt werden.
Die Ausstellung ist bis Sonntag, 19. Juli im Künstlerforum Remagen (Villa Heros), Kirchstraße 3, Remagen, samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr zu sehen.
Weitere Informationen unter: www.kuefo-remagen.de Ausstellung „Unter der Oberfläche“.
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