13. LebensKunstMarkt mit über 230 Künstlern und Kunsthandwerkern verwandelte Remagen in ein Mekka der Kunst
Die Innenstadt präsentierte sich als riesige Kunstgalerie
Remagen. Jedes Jahr denken die Veranstalter: „Mehr geht nicht“. Doch es ging mehr. Was am Wochenende bei der 13. Auflage des LebensKunstMarktes in Remagen los war, ist wirklich kaum mehr zu toppen. Zehntausende Menschen tummelten sich in der Remagener Altstadt und Fußgängerzone. Außerhalb herrschte reger Parkplatznotstand. Ob entlang der B9 oder in allen Straßen vom Remagener Süden, kaum mehr gab es einen Parkplatz zu ergattern und auch die Shuttlebusse, die ständig pendelten, waren voll mit Menschen. Menschen, die das Mekka der Kunst in Remagen sehen und erleben wollten. War am Samstag noch ein Durchkommen möglich, so schoben sich am Sonntag Zehntausende durch die Innenstadt und genossen allüberall die Kunst, das Kunsthandwerk und die kulinarischen Genüsse.
Eine große Kunstgalerie
Über 230 Künstler, Kunsthandwerker und Künstlergruppen aller Sparten, noch rund 30 mehr als im vergangenen Jahr, verwandelten die Remagener Innenstadt auch beim 13. LebensKunstMarkt in eine einzige große Kunstgalerie. Auch dieses Jahr hatten die Organisatoren, die Stadt Remagen mit Wirtschaftsförderer Marc Bors und Günter Balas und die Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ mit Vorsitzender Petra Pellenz und mit Klaus Klute sowie KreARTive Konzepte mit Volker Thehos wieder großes Augenmerk auf ein qualitativ hochwertiges Angebot gelegt: Kunst vom Feinsten präsentiert in einer lockeren Urlaubsatmosphäre. Sehr gut an kam wieder die hochwertige Zeltgalerie auf dem Parkplatz im Historischen Dreieck zwischen Rathaus und Pfarrkirche an der Römermauer. Die Zelte waren schon im vergangenen Jahr auf 20 erhöht worden, um noch mehr Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihre Exponate zu präsentieren. Auch in der direkt angrenzenden Kulturwerkstatt im Alten Jugendheim hatten Künstler im großen Saal ihre Werke ausgestellt, ebenso wie in der neuen Galerie in der Kulturwerkstatt. Mit großer Zahl waren auch die Remagener Künstler in ihren Galerien oder anderen Räumlichkeiten mit von der Partie. Ob die Ateliers und Galerien wie Artspace K2 und das Europäische Kulturzentrum Rosemarie Bassi, die hochkarätige Ausstellungen präsentierten, ob die Künstlergruppe RheinArt, ob die Ateliergemeinschaft des Künstlerforum Remagen in der Villa Heros, der kunstraum Remagen mitte oder der Modern Art Showroom, ob die Galerie NoMo, ob AR Art am Rolandsbogen, ob die Kreativwerkstatt „Verwandelt“ oder auch das Arp-Museum Rolandseck, wo man hinschaute, gab es Kunst zu bewundern. Neu in diesem Jahr mit dabei war die frisch eröffnete „Kunststation“ in der Bachstraße. Mit dabei waren auf dem Marktplatz auch wieder zahlreiche Kinder, die sich das Angebot, selbst künstlerisch in Kinderkunst-Aktionen aktiv zu werden, nicht entgehen ließen, ebenso wie bei der Kunstpädagogik des Arp-Museums hinter dem Rathaus. Bei einer so hohen Beteiligung präsentierte sich Remagen wie eine riesige „Galerie“. Wohin das Auge blickte, war Kunst oder Kunsthandwerk zu sehen. Während die Künstler ihre Werke überwiegend in der Kirchstraße sowie in Gemeinschaftsausstellungen in der Villa Heros hinter dem Rathaus, in der Kulturwerkstatt, im katholischen Pfarrzentrum, in der Galerie Rosemarie Bassi, in der Galerie Artspace K2, auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus, sowie in der Kirchstraße vor den Toren der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul und weiteren Räumen mehr präsentieren, hatten die Kunsthandwerker in der Bachstraße, der Marktstraße und im Anschluss an den Markt der Provence in der Josefstraße bis über den kompletten Parkplatz auf der Grabenstraße ihre Stände. Die Bandbreite von Kunst und Kunsthandwerk präsentierte sich erneut enorm groß und so manchem Künstler konnten die Festgäste beim kreativen Schaffen über die Schulter blicken. Ob Öl- oder Aquarellmalerei, ob Skulpturen oder Wandmalerei, ob Photografik oder Acrylmalerei, ob Glasobjekte oder Schmuckdesign, ob Installationen oder Keramik, ob Zeichnungen oder Patchwork, ob Collagen oder Aktmalerei, die Kunstfreunde waren einfach nur begeistert, von der Vielfalt künstlerischen Schaffens.
Präsentation des Kunsthandwerkes
Enorm präsentierte sich auch bei der 13. Auflage des LebensKunstMarktes für die Gäste die Auswahl an Kunsthandwerk: ob Schmuckdesign in großer Vielfalt, Orientalische Tiffany, handmodellierte Puppen, handgeschnitzte Figuren, Gefilztes als Kleidung oder auch als Dekoration, Hüte, Floristik, Holzspielzeug, Möbel- und Wohnaccessoires, Leinenkleider, Tunikas, Antiquitäten, Liköre und Brände, Holzdrechselarbeiten, Kissen, graviertes und veredeltes Hohlglas, hochwertige Lederbekleidung oder Taschen, Patchwork, Stickerei, Modedesign, Möbel- und Wohnaccessoires, Keramiken vieler Stilrichtungen, und vieles, vieles mehr, die Bandbreite des Kunsthandwerks war einfach nur begeisternd. Sehr begeistert zeigten sich auch Wirtschaftsförderer Marc Bors und Günter Balas von dem Besuch und der hohen Qualität von Kunst und Kunsthandwerk.
So kamen die Kunstinteressierten wieder ganz auf ihre Kosten. Deutlich zeigte sich auch wieder beim LebensKunstMarkt, dass das Publikum ein ganz anderes ist, wie beispielsweise beim Jakobsmarkt, der ebenfalls meist riesig besucht wird. Zum LebensKunstMarkt kommen die Menschen aus nah und fern aufgrund der Vielfalt von Kunst und Kunsthandwerk sowie des mediterranen Flairs. Auch die wenigen Regenschauer am Sonntag taten dem enormen Menschenzulauf keinen Abbruch. Nur wenige Gäste reisten von dannen, die meisten nutzten die offenen Geschäfte in der Innenstadt für einen Bummel, zogen sich unter Zelte zurück oder nutzten die Gastronomien, um den Regenschauer abzuwarten.
Den Besuchern zeigte sich die große Vielfalt künstlerischen Schaffens.
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