„Weiber, Weiber“ in Remagen
Ernährungsprobleme und Wechseljahrbeschwerden
Ensemble begeisterte 700 Gäste mit einer Kreuzfahrt voller Beziehungsstress
Remagen. Es war schon ein ganz besonderes Kabarettangebot, das in der Rheinhalle am Freitagabend angeboten wurde. Bereits zum dritten Mal begeisterte das Ensemble „Weiber, Weiber“ die Mädels in Remagen. Dieses Mal mit ihrem aktuellen Programm „An Bord“. Und mit an Bord in der Rheinhalle war ein rund 700-köpfiges Publikum, überwiegend Frauen und einige wenige Männer. Und was das Ensemble mit Claudia Gorzalka (Elisabeth), Susanne Flury (Sybille), Heike Schmidt (Manuela) und Angela Krüll (Anne), unterstützt von Ariane Baumgartner am Klavier und Sonja Nickening am Schlagzeug dann bot, war herzerfrischend. Annes Mann hatte sich beim Basteln im Keller selbst in die Luft gesprengt. So kam Gattin Anne zu zwei Millionen Euro aus der Lebensversicherung. Sie erfüllte ihrem verstorbenen Gatten seinen sehnlichsten Wunsch und nahm ihn, kurzerhand seine Asche gut verpackt in der Weihnachtsdose, mit auf eine Kreuzfahrt. Ebenfalls mit nahm Anne, damit ihr nicht langweilig wird, ihre drei Freundinnen Sybille, Manuela und Elisabeth. Und langweilig wurde es wirklich nicht, denn die Freundinnen hatten eine Menge zu erzählen von Beschwerden in den Wechseljahren, Beziehungsproblemen und natürlich auch Ernährungsstrategien.
„Klimawechsel“, Sex und Schönheit
Die Weiber spielten und sangen sich in die Herzen der Zuschauer. Das überwiegend weibliche Publikum lachte herzhaft und sang mit. Das Programm war einfach hinreißend witzig mit toller Musik über Weiber in den besten Jahren. Da wurde über den „Klimawechsel“ diskutiert, über Sex und Schönheitsprobleme, das Publikum schmiss sich zum Teil weg vor Lachen. Und als dann Angela Krüll „New York, New York“ anstimmte, ging das Programm voll auf. Den Akteurinnen ging der Gesprächsstoff nicht aus. So manchem Mädel im Publikum sprachen die vier aus der Seele. Und als dann noch „My heart will go on“ aus „Titanic“ erklang, war die Stimmung perfekt. An dem von Springmaus-Gründer Bill Mockridge entwickelten Konzept hielten die „Weiber“ auch in ihrer dritten Auflage fest und begeisterten mit einer ausgesprochen heiteren und musikalisch ansprechenden Darbietung.
