Allgemeine Berichte | 27.04.2026

Feuerwehrübung in Kita

Feuerwehr probt den Ernstfall in der kath. Kita Arche Noah

Schläuche und Ausrüstung der Feuerwehr liegen für den Einsatz bereit.

Remagen-Oberwinter. Am Samstag, 25. April, übte die Feuerwehr Oberwinter den Ernstfall in der katholischen Kindertagesstätte Arche Noah in Oberwinter.

Ziel der groß angelegten Übung war es, Abläufe im Brandfall realitätsnah zu trainieren und die Zusammenarbeit aller Beteiligten weiter zu stärken.

Aktiv in die Übung eingebunden waren neben der Kita mit dem Leitungsteam, drei Mitarbeitenden und 19 freiwilligen Kinder, auch Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Remagen und Rolandswerth.

Für das Szenario wurde ein Brand innerhalb der Kita simuliert, bei dem sowohl Kinder als auch Erzieherinnen als vermisst galten. Nach dem die Kita den Brand bei der Einsatzstelle meldete ging alles Hand in Hand. Während vier Mitarbeitende der Einrichtung unverzüglich mit der Evakuierung des Gebäudes begannen und die anwesenden Kinder sicher zum Sammelpunkt begleiteten, nahmen die Einsatzkräfte ihre Arbeit im Inneren der Kita auf. Unter schwerem Atemschutz durchsuchten Feuerwehrleute systematisch die Räumlichkeiten nach den Vermissten, während parallel Maßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet wurden. Dank des koordinierten Vorgehens konnten die vermissten Kinder und Erzieherinnen zügig geborgen und das simulierte Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Die Übung erwies sich nicht nur für die Feuerwehren als wertvoll. Auch die Brandschutzbeauftragten der Kita, unter der Trägerschaft der Kath. Kita gGmbH Koblenz, gewannen wichtige Erkenntnisse, die nun gemeinsam ausgewertet und weiterentwickelt werden sollen, um die Sicherheit im Ernstfall weiter zu optimieren.

Ein besonderer Dank gilt allen freiwilligen Einsatzkräften, die sich an einem Samstagvormittag Zeit genommen haben, um den Schutz der Einrichtung zu proben. Ebenso bedankt sich die Kita herzlich bei den Familien, die der Teilnahme ihrer Kinder an der Übung zugestimmt und damit einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Durchführung geleistet haben.

Schläuche und Ausrüstung der Feuerwehr liegen für den Einsatz bereit. Foto: Sarah Lindner

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