Allgemeine Berichte | 11.02.2014

KG Grün-Weiß Oberwinter

Große Prunksitzung - gelungen wie noch nie!

Als „Ne Zugereiste“ amüsierte Achnes Kasulke, die letzte deutschsprachige Putzfrau auf der Autobahn.

Oberwinter. Was der KG Grün-Weiß Oberwinter um Vorsitzenden Uli Kostrewa und Sitzungspräsidenten Ralf Otto am Sonntag mit der Großen Prunksitzung wieder gelungen ist, war einmalig. Superstimmung im mit über 450 Narren gefüllten und grün-weiß geschmückten Glaspalast, ein strahlendes Prinzenpaar, das die Narren im Sturm eroberte, und ein Programm mit Spitzenkräften aus der kölsche Karnevalshochburg, mehr geht da wirklich nicht mehr. Schon seit drei Wochen war die Sitzung komplett ausverkauft. Und die, die sich frühzeitig eine Karte gesichert hatten, kamen in den Genuss einer fantastischen Sitzung, bei der besonders die Ausgewogenheit zwischen lachmuskelattackierenden Büttreden, mitreißenden Musikdarbietungen und fantastischen akrobatischen Tänzen für Superstimmung im Wölle-Glaspalast sorgte.

Der erfahrene Sitzungspräsident Ralf Otto überbot sich wieder einmal selbst. Nicht nur, dass er bestens vorbereitet war, auch seine verbindenden Worte, immer zur richtigen Zeit, immer die jeweiligen Auftretenden in den Mittelpunkt stellend, rundeten das spitzenmäßige Programm gekonnt ab. Auch mit der Sitzungskapelle Wahnsinn total, die spontan stets den passenden Ton fand, hatte die KG Grün-Weiß den richtigen Griff getan.

Einzug der närrischen Formationen

Schon der Einzug der närrischen Formationen war eine Augenweide pur. Standing Ovations vom Publikum als das Kinderprinzenpaar Matthias I. Profitlich und Pia I. Pöpping mit dem Elferrat der KG, den Möhne um Kirsten Heck, dem FOK um Claus Wiest, den Fährnarren um Harald Pöhler und einer Abordnung der Hafengarde um Kommandanten Daniel Scheil zur Musik des Oberwinterer Tambourcorps um Vorsitzenden Katja Pertz unter der Stabführung von Fred Jonen in die Narrhalla einzog.

„Ach wär ich nur ein einzig Mal“ und „Oh wie bist du schön“ erklang es zum Einzug des Kinderprinzenpaares und Ralf Otto verkündete den Kinderprinzen als neuestes Mitglied der KG Grün-Weiß.

„Gestern noch ein Frosch un hück oose Prinz“ kündigte Ralf Otto den jungen Regenten an und hieß natürlich auch die Kinderprinzessin Pia herzlich willkommen, ebenso wie den Hofstaat.

Die Narren jubelten den Kinderregenten zu. Und kaum war der Nachwuchs ausmarschiert, zog das große Prinzenpaar natürlich zu Standing Ovations in den Saal ein.

Mit dabei war nun die komplette Hafengarde, aus deren Reihen das Prinzenpaar stammt. Frank ist deren Vorsitzender und Alexandra Trainerin und aktive Tänzerin. Prinzenpaar Frank I. und Alexandra I. Gilles eroberten mit ihrem Hofstaat die Herzen der Narren und die Bühne. Die Narrenschar war außer Rand und Band. Und als dann die strahlende Prinzessin Alexandra I. aus dem Hause Frensch im wunderschönen Prinzessinnenkleid auch noch spontan in den Spagat sprang, tobte der Saal.

Den Traum leben

„Sie leben diesen Traum, einmal das Prinzenpaar von Oberwinter zu sein“, betonte Ralf Otto. Frank und Alexandra Gilles haben erst kürzlich ihren 20sten Hochzeitstag gefeiert. „Einmal Prinz zu sinn in Wölle am Rhing“, sang Prinz Frank und gab noch einen drauf, in dem er sang „Ich bin Düsseldorfer, wat soll ich maache…. Mein Lieblingswörtchen is Wölle Alaaf“.

Erste Wölle-Prinzessin

„So was wie heute habe ich noch nie erlebt, obwohl ich als Tänzerin schon seit Jahren auf der Bühne stehe“, freute sich Prinzessin Alexandra und betonte, dass sie die erste Wölle-Prinzessin in der dritten Generation ist.

„Mir fiere he in Wölle, jenauso wie in Kölle“, sangen beide gemeinsam ihr Lied und der Saal stimmte lautstark darin ein. Als die beiden dann ein gerahmtes Foto „ihres“ FC Köln mit den Unterschriften aller Spieler von ihrem Hofstaat mit „der Stimme von Oberwinter in die Welt“ Hofmarschall André Merken-Schönebeck, „Silberlocke“ Säckelmeister Hubi Knust, Hofdame Jenny Drodten und Protokollarius „Wer seine Frikadellen nicht kennt, hat die Welt verpennt“ Andy Klein geschenkt bekamen, hatten sie die Tränen in den Augen.

Ein buntes Programm

Das Programm eröffnete im Anschluss die Tanzgarde „Grün-Weiße Funken“ Kölsch-Büllesbach mit fantastischen akrobatischen Tänzen, moderne Tänze gepaart mit traditionellen Einlagen, da war die Deckenberührung nicht mehr weit. Die „Cölln Girls“ aus Köln sorgten mit Musik und Gesang für Hochstimmung im Saal.

Ob „Nimm mich enz en de Ärm“, „Das was ich will bist du“ oder ihr neues Lied „Wenn de Sonn ojjeht“, der Saal stimmte lautstark mit ein, ebenso wie bei „Die Klüngelköpp“ aus Köln mit „Mier sinn jedäuf mit 4711“ und weiteren kölsche Hits.

Bärenstarker Auftritt

Absolutes Heimspiel hatte natürlich die Hafengarde Oberwinter, die nicht nur mit ihrem Showtanz mit viel Akrobatik, sondern auch mit ihrem „Stippeföttche“ mit Paddeln die Jecken im Saal in Hochstimmung versetzte. Absolutes Heimspiel hatte ebenso der „Blötschkopp“ Marc Metzger, gebürtiger Unkelbacher, der sich bärenstark zeigte und vor allem auch, dass er seine Heimat nicht vergessen hat.

Der Saal tobte vor Vergnügen. Tänzerische Höchstleistungen präsentierten auch das Tanzcorps „Dürscheder Mellsäck“ und das Tanzcorps „Sr. Tollität Luftflotte“ Köln mit akrobatischen Tänzen, die das Publikum den Atem anhielten ließen.

„Ne Zugereiste“

Als „Ne Zugereiste“ amüsierte Achnes Kasulke, die letzte deutschsprachige Putzfrau auf der Autobahn. Sie hatte wieder einmal ne Menge von ihren Erwin zu erzählen, einfach köstlich. Musik vom Feinsten mit Hochstimmung pur im Saal kam von „De Räuber“ aus Köln, die den Saal rockten, und der Kölsch-Fraktion aus Köln, die mit wunderbarem Medley kölscher Lieder das Spitzenprogramm bestens abrundeten. Wie immer mit dabei auch Ehrenmitglied Klaus Ruprecht & Willi, sein Affe.

Mit hervorragendem Witz und seiner Verbundenheit zur KG Oberwinter brillierte Klaus Ruprecht einmal mehr im Wölle-Glaspalast. Der Saal tobte vor Begeisterung bis zum Schluss des Programms gegen Mitternacht.

Und auch dann gab es noch kein Ende, denn die Spitzenkapelle Wahnsinn total legte noch mehrfach nach und die KG feierte mit ihren Gästen ausgelassen die brillante Sitzung.

Als „Ne Zugereiste“ amüsierte Achnes Kasulke, die letzte deutschsprachige Putzfrau auf der Autobahn.
Standing Ovations vom Publikum als das Kinderprinzenpaar Matthias I. Profitlich und Pia I. Pöpping in die Narrhalla einzog.

Standing Ovations vom Publikum als das Kinderprinzenpaar Matthias I. Profitlich und Pia I. Pöpping in die Narrhalla einzog.

Mitreißende musikalische Darbietungen wie von den „Cölln Girls“, wechselten mit akrobatischen Tänzen und Lachmuskel attackierenden Büttenreden ab.
Strahlendes Wölle-Prinzenpaar zog unter riesigem Jubel in den grün-weiß blinkenden närrischen Glaspalast ein. AB

Strahlendes Wölle-Prinzenpaar zog unter riesigem Jubel in den grün-weiß blinkenden närrischen Glaspalast ein. Fotos: AB

Als „Ne Zugereiste“ amüsierte Achnes Kasulke, die letzte deutschsprachige Putzfrau auf der Autobahn.

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