Erfolgreiche JuLeiCa-Schulung
JuLeiCa Schulung im Jugendbahnhof Remagen: Ausbildung für neue Jugendgruppenleiterinnen
aus Remagen
Remagen. Im Zeitraum vom 7. bis 10. April fand im Jugendbahnhof Remagen eine JuLeiCa-Schulung statt, an der zehn Jugendliche teilnahmen.
Ziel der Ausbildung war es, die Jugendlichen zu befähigen, als Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter Verantwortung zu übernehmen, Kinder und Jugendliche sinnvoll zu betreuen und aktiv an Projekten mitzuwirken.
Die Inhalte der Schulung deckten ein breites Spektrum ab und wurden praxisnah vermittelt, sodass die Teilnehmenden sowohl theoretische Grundlagen als auch konkrete Handlungskompetenzen erhielten.
Ein Thema bildete die Kommunikation. Hier lernten die Jugendlichen, wie wichtig klare, respektvolle und situationsangepasste Kommunikation ist – sowohl im Umgang mit Kindern als auch innerhalb des Teams. Durch Übungen und Feedbackrunden entwickelten sie ein besseres Gespür dafür, wie man Konflikte früh erkennt, anspricht und konstruktiv löst. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den rechtlichen Grundlagen und der Aufsichtspflicht. Die Teilnehmenden bekamen einen Überblick über relevante rechtliche Rahmenbedingungen, Sicherheitsaspekte und Verantwortlichkeiten, die mit der Tätigkeit als Gruppenleitung verbunden sind. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine klare Dokumentation, verlässliche Risikoeinschätzungen und das Einhalten von Regeln zum Schutz der Teilnehmenden sind.
Im Bereich der Methoden wurden verschiedene Ansätze zur aktiven Lern- und Gruppenarbeit vorgestellt. Die Jugendlichen übten den Einsatz von methodischen Bausteinen wie sich wiederholende Rituale, Gruppenphasen-Modelle und formatspezifische Methoden, um eine inklusive und motivierte Atmosphäre zu schaffen. Methodenvielfalt war auch bei der Projektarbeit gefragt: Die Teilnehmenden lernten, Projekte zu planen, zu strukturieren, zu dokumentieren und zu evaluieren – von der Ideengenerierung bis zur Umsetzung und Reflexion.
Ein weiteres zentrales Thema war die Partizipation.
Die Jugendlichen lernten, Partizipation ernst zu nehmen, Mitbestimmungsmöglichkeiten zu schaffen und die Stimmen aller Gruppenmitglieder zu integrieren. In diesem Zusammenhang stand auch die Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Ahrweiler im Fokus, der den Inhaltsbereich Kinderrechte betonte. Hier wurden zentrale Rechte von Kindern erläutert und darauf eingegangen, wie Gruppenleitungen diese Rechte im Alltag respektieren und fördern können.
Die Schulung behandelte zudem die Rollen in einer Gruppe. Die Teilnehmenden reflektierten unterschiedliche Rollen und entwickelten Strategien, Rollen flexibel zu verteilen, um demokratische Strukturen zu stärken und Vertrauen innerhalb der Gruppe zu fördern. Im kreativen Bereich standen Kunst und Kreatives sowie Rollenspiele auf dem Programm. Durch kreative Aufgaben, szenische Übungen und Improvisation lernten die Jugendlichen, sich spontan auf Situationen einzustellen, Empathie zu stärken und aufmerksamkeitsgesteuerte Lernmomente zu gestalten.
Insgesamt zeigten sich die Teilnehmenden während der vier Tage engagiert, offen und lernbereit. Die Mischung aus theoretischer Vertiefung, praktischen Übungen, Gruppenreflexion und kreativen Methoden ermöglichte ihnen, sich sicherer in ihrer zukünftigen Rolle als Gruppenleiter zu fühlen. Am Ende der Schulung erhielten die Jugendlichen eine fundierte JuLeiCa-Ausbildung, die sie gut auf die verantwortungsvolle Tätigkeit in der Jugendarbeit vorbereitet.
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