Allgemeine Berichte | 20.04.2015

- Anzeige - Große Freude auf das Konzertprogramm im Bahnhof Rolandseck

Kooperation zwischen Johannes- Wasmuth-Gesellschaft und Arp Museum

Gerne zeigten sich der Vorstand der JWG-Gesellschaft mit Direktor Oliver Kornhoff (r.) und Staatssekretär Walter Schumacher (3.v.r.) auf der Terrasse des Bahnhofs Rolandseck. AB

Rolandseck. Die Kritik des Landesrechnungshofes an Besucherzahlen und Ausgaben der landeseigen Stiftung Arp Museums kam zu früh, diese Meinung durchzog das kleine Gremium des Vorstandes der Johannes-Wasmuth-Gesellschaft und der künstlerischen sowie organisatorischen Leitung des Arp-Museums im Bahnhof Rolandseck. Aber intensiver wollten sowohl Kulturstaatssekretär Walter Schumacher, der Direktor des des Arp Museums Oliver Kornhoff und der Vorstandsvorsitzende der Johannes-Wasmuth-Stiftung Helmut Neumann aus das in jüngster Zeit die Presse beherrschende Thema gar nicht eingehen. Die Freude über die nun umzusetzende Kooperation zwischen dem "kulturellen Leuchtturm" der Region und der in Bonn ansässigen Gesellschaft beherrschte die Runde.

Acht Konzerte

Die Freude über die nun in ein Programm gefasste fortgeführte Kunst- und Konzerttradition in dem altehrwürdigen Gebäude Bahnhof Rolandseck und dem architektonischen Kunstwerk Arp Museum sprühte besonders aus dem künstlerischen Leiter des Programms, Torsten Schreiber. „Acht Konzerte, dazu noch das über alle Grenzen hinweg bekannte Rolandseck-Festival für Kammermusik mit namhaften Interpreten aus der Eliteklasse, ist schon eine Erfolgsgeschichte, die einen Alleinstellungscharakter hat aber auch ein Kraftakt bedeutet“, freute sich Schreiber auf kommende Ereignisse. Wie beliebt der Kunstort Rolandseck bei den Künstlern aus aller Welt ist, machte Schreiber am Beispiel der Pianistin Elisabeth Leonskaja deutlich: Am 23. April interpretiert die weltberühmte Künstlerin mit Verzicht auf ein Honorar Werke von Franz Schubert und Johannes Brahms im Festsaal. „Welch eine Freude und ein Kompliment für unsere lange gemeinsame Arbeit“, erläuterte Helmut Neumann. Die Künstlerin möchte damit ihre Hochachtung für die Rolandsecker Kunst und die Johannes-Wasmuth-Gesellschft (JWG) zum Ausdruck bringen. Seinen Dank für die Kooperation und die Freude auf die kommenden Kunstereignisse unterstrich auch Direktor Oliver Kornhoff. „Wir hoffen, dass nicht ein Konzert nicht ausverkauft ist, bei der Qualität, die wir gemeinsam anbieten“, sagte Kornhoff und unterstrich, dass alle Bürger der Region zu diesen Kunstgenüssen herzlich eingeladen seien. „Hätten wir etwas früher mit unserem Programm in die Öffentlichkeit treten können, wäre die Kritik des Rechnungshofes vielleicht anders ausgefallen“, schob der Direktor leicht schmunzelnd hinterher.

Deutsch-israelische Freundschaften

Kulturstaatssekretär Walter Schumacher bedankte sich bei beiden Partnern für die Leistung, ein solch hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt zu haben. „Kunst zu fördern ist Aufgabe des Landes, und ein solches Kleinod zu schmieden, wie den Bahnhof Rolandseck und das Arp Museum, eine besondere Freude,“ ging der Mann aus Mainz besonders auch auf den Bahnhof als Ort der Musik zur Unterstützung der Künstlerfreundschaften, sowie der Durchführung von Musikprojekten zur Förderung junger Künstler auch im Zeichen der Völkerverständigung, ein. Ein besonderer Augenmerk liegt dabei seit der Zeiten von Johannes Wasmuth auf der deutsch-israelischen Kunst- und Musikfreundschaft. Die JWG wurde 2013 auf Initiative von Torsten Schreiber und Irene Diedrichs gegründet, um das Vermächtnis und die Ideen des Rolandsecker Impresarios Johannes Wasmuth zu bewahren. Die Konzerttradition solle weiter geführt werden, so das Ziel.

Menschen für Musik und Kultur begeistern

Ziele sind auch die Förderung junger Musiker, Musikprojekte zur Stärkung vom Künstlerfreundschaften. Auch ist es Ziel der Gesellschaft Menschen für die Musik und Kultur zu begeistern, sowie Freundschaften ins Leben zu rufen die der Völkerverständigung dienen. „Wir sind stolz darauf, an diesen Zielen in der Kunststätte Bahnhof Rolandseck/ Arp Museum auch in Zukunft gemeinsam weiter arbeiten zu dürfen,“ formulierte Oliver Kornhoff.

Das aktuelle Programm

Donnerstag, 23. April, 20 Uhr: Elisabeth Leonskaja – Klavierrezitat; Sonntag, 3. Mai, 19 Uhr: Goldberg Trio, Violine, Viola, Cello – Variationen; Mittwoch, 20. Mai, 20 Uhr: Nils Mönkemeyer (Viola), William Youn (Klavier); Donnerstag, 11 Juni, 20 Uhr: Siegfried Mauser, spielt und bespricht Mozartsonaten; Samstag, 13. Juni, 20 Uhr: Kammermusikwettbewerb Kölner Musikhochschule; 29. Juni bis 9. Juli: 10. Rolandsecker-Jubiläums-Festival. Weitere Informationen zum Programm unter www.wasmuthgesellschaft.de oder unter www.arpmuseum.org

Gerne zeigten sich der Vorstand der JWG-Gesellschaft mit Direktor Oliver Kornhoff (r.) und Staatssekretär Walter Schumacher (3.v.r.) auf der Terrasse des Bahnhofs Rolandseck. Foto: AB

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