„Rhein in Flammen“ lockte schon am frühen Abend Menschenmassen auf die herrliche Remagener Rheinpromenade
Musik von PolkapoyZ und Pardy sorgte für tolle Stimmung
Remagen. Ein wahrer Publikumsmagnet war die Großveranstaltung „Rhein in Flammen“ auf der herrlichen Remagener Rheinpromenade. Schon am späten Nachmittag und frühen Abend strömten die Menschen scharenweise an die Rheinpromenade, um sich dort die besten Plätze in den Außengastronomien für das abendliche „Rhein in Flammen“ zu sichern. Ab dem Nachmittag begeisterten die niederländischen komischen folkloristischen Fanfaren „De Kikvorschem“ musikalisch auf der Bühne am Caracciola-Platz. Riesige Begeisterung gab es am Abend mit den Remagener „PolkapoyZ“ um Ralf Alex und der Formation „Pardy“, die abwechselnd die Zeit bis zu „Rhein in Flammen“ mehr als angenehm verkürzten. Zu einem Revival hatte sich „Pardy“ mit sattem Bläsersound und groovigen Rhythmen in der ursprünglichen Besetzung wieder zusammengefunden. Neben Klassikern der legendären Blues Brothers gab es von „Pardy“ natürlich auch Funkysound von „Cool and the Gang“, Deutsch-Rocknummern von Marius Müller-Westerhagen und auch die „Neue Deutsche Welle“ fehlten nicht. Die vier Musiker von PolkapoyZ, die zum Teil auch zu „Pardy“ gehören, rissen das Publikum mit und setzten mit ihrem modernen Dreivierteltakt in der Welt des Schlagers völlig neue Akzente. Mit deutschen Texten mit eigenen Melodien, sowie mit aktuellen Hits und Songs aus den 80ern im Polka-Stil verkürzten die PolkapoyZ die Zeit bis zu „Rhein in Flammen“ deutlich.
Konvoi der Schiffe
Am Rheinufer knubbelten sich dann die Menschen, als der Konvoi der rund 50 geflaggten und beleuchteten Schiffe auf dem in rotes Bengalfeuer getauchten Rhein von Linz aus kommend in Richtung Bonn zog. Empfangen wurde der Schiffskonvoi von einem begeisterten Publikum, das den Menschen auf den Schiffen zuwinkte, ebenso wie umgekehrt. Kurz vor 22 Uhr war es dann soweit, der Schiffskonvoi zog an Remagen vorbei. Das Feuerwerk, von Erpel abgeschossen, begeisterte Menschen am Rhein mit seinem gigantischen Lichterspektakel. Einzigartig die Laserprojektion zur Erinnerung an die Brücke von Remagen unter der die illuminierten Schiffe hindurchfuhren. Nach dem Feuerwerk gab es noch weiter Musik von „Pardy“ und PolkapoyZ und das Publikum verweilte noch bis Mitternacht auf dem Caracciola-Platz und ließ sich vom Konzert regelrecht mitreißen. Die Außengastronomien waren voll besetzt und auch die Kirmesbuden und die Getränkebuden hatten alle Hände voll zu tun. Ergänzt wurde das kulinarische, musikalische und anschauliche Programm durch Verkaufsstände, die mit Süßigkeiten, Spielzeug und so manch anderem Schnäppchen lockten. Und herrschte am Samstagabend schon Hochbetrieb an der Remagener Rheinpromenade, so tummelten sich auch am Sonntag tausende Gäste dort. Die Menschen suchten sich den Rundweg durch das Frühlingsfest in der Innenstadt über die Rheinpromenade und wieder zurück.
Platzkonzerte
Auf der Bühne am Caracciola-Platz an der Rheinpromenade begeisterten musikalisch das Musikkorps der Remagener Stadtsoldaten und der Remagener Spielmannszug Rheinklänge mit Platzkonzerten. Weitere Platzkonzerte gaben die niederländischen Fanfaren „De Kikvorschem“, die immer wieder das Publikum mitrissen. Bis in den Nachmittag herrschte Hochbetrieb auf der Rheinpromenade und bis in den frühen Abend in der Remagener Innenstadt. AB
Platzkonzerte der Remagener Stadtsoldaten und des Spielmannszuges Rheinklänge begeisterten am Sonntag.
