Traditioneller Jakobsmarkt lockte Zehntausende Menschen von nah und fern
„Op dem Maat jidd et (fas) alles“
Fundsachenversteigerung der Stadt Remagen lockte auf den Marktplatz vor die Rathausbühne
Remagen. Eine unglaubliche Menge von Zehntausenden Menschen schob sich schon am ersten Jakobsmarktsonntag in Remagen bei angenehmen Temperaturen durch die Innenstadt, von der Bachstraße über den Marktplatz, die Marktstraße, die Josefstraße über die Alte Straße bis hin zum Alten Fuhrweg. Auch an der sehenswerten Rheinpromenade herrschte absoluter Hochbetrieb. Trotz einiger Regenschauer kamen die Menschenscharen und schoben sich durch den Jakobsmarktbetrieb. Nicht nur zwischen den Ständen von der Ackermannsgasse bis zur Ecke Fährgasse und in der Fährgasse, sondern auch bei der Gastronomie mit ihrem deutlich gesteigerten Außensitzplatzangebot war guter Betrieb. Die Gäste aus nah und fern nutzten das riesige Angebot für einen Bummel über den Jakobsmarkt und auch, um an der Rheinpromenade zu flanieren und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Traditionell wird der Jakobsmarkt zur Apollinariswallfahrt gefeiert, und wie schon immer kamen viele Gäste aus der Eifel, aus dem Koblenzer und Kölner Raum, dem Bonner, dem Siegburger, dem Neuwieder Raum und dem Mayener Raum, um nur einige zu nennen, um sich beim Jakobsmarkt mit nützlichen Dingen einzudecken. Eine unglaubliche Vielzahl von Waren, ob Haushaltswaren, Textilien, Leder, Dekorationen, Putzmittel, Lappen, Besen, Tischdecken, Bücher, CD´s, Schmuck in Varianten, Messer en masse, Socken, Schnitzel- und Hobelgeräte für Gemüse und Salate, Seidenblumen, Düfte, Provencetischdecken, Vogelhäuser und Insektenhotels, Bücher, Körbe in vielen Varianten sowie Spiele, und vieles, vieles mehr, wurde den Jakobsmarktgästen geboten. Bei den Handtaschen hatte die Damenwelt wirklich die Qual der Wahl, aber man kann ja auch mehrere brauchen. Renner bei den Herren waren sicher die vielen praktischen Dinge an den großen Ständen. Haken, Ösen, Gummibänder, bestimmte Schrauben, halt was man so braucht für´s Auto, für den Garten, für Camping oder die Fahrt in den Urlaub. Dicht umlagert waren stets die Haushaltsartikelstände, bei denen präsentiert wurde, wie mit dem richtigen Tuch das Saubermachen doch eine helle Freude ist, oder das Gemüsehobeln in Windeseile erledigt werden kann. Neben der riesigen Angebotspalette wurden die Gäste aber auch mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Sowohl die einheimische Gastronomie, als auch fremde Beschicker boten ihre lukullischen Spezialitäten für die Gäste und Bürger der Stadt. Ob die Bratwurst, der schmackhafte frische Salatteller, ob Fischbrötchen oder die Gulaschsuppe, ob Reibekuchen oder Gegrilltes, ob Süßes oder Herzhaftes oder Eisbecher, ob Kaffee und Kuchen, die Auswahl war riesig, sodass für jeden sicher das richtige dabei war. Für die Getränke sorgte die Außengastronomie und die hatten ihre Stühle wirklich ständig voll besetzt. Ob am und auf dem Marktplatz, in der Innenstadt, auf der Ecke Marktstraße/Alte Straße, oder auch in der Alte Straße, wo ein Stuhl vor einer Gaststätte stand, war er auch gleich besetzt. Im gesamten Marktbereich herrschte reger Betrieb.
Spaß für die Kids
Viel Spaß hatten die Kinder und Kids wieder auf den Fahrgeschäften der Schaustellerfamilie Doussier am Rhein. Ob Kinderkarussell oder Angelspiel, ob Süßwaren-und Spielzeugstand oder Ballwurfbude, die Fahrgeschäfte waren der Renner für den Nachwuchs. Ganz neu war in diesem Jahr der „Break Dance“ von Schausteller Jörg Franken aus Koblenz. „Der „Break Dance“ verspricht rasante Fahrten und ist ein besonderes Angebot am Rhein für die Jugend, auch am zweiten Jakobsmarktsonntag", erläuterte Günther Balas, Marktmeister der veranstaltenden Stadtverwaltung Remagen. Noch bis zum zweiten Jakobsmarktsonntag sind die Buden und Fahrgeschäfte am Rhein täglich ab 11 Uhr geöffnet.
Guten Betrieb hatten auch die heimischen Geschäftsleute, die ihre Pforten geöffnet hatten und mit Sonderangeboten lockten. Immer wieder lockte es die Menschen nicht nur an die Stände der Remagener Geschäftsleute, sondern auch in die Geschäfte, um da vielleicht ein Schnäppchen zu machen. Absolutes Schnäppchen war natürlich auch ein Parkplatz. Den gab es am späten Mittag wirklich kaum mehr irgendwo. Ob die Straßen und Gassen südlich des Jakobsmarktes, die B9, oder die Straßen entlang der Bahnschienen, da war nur wenig zu machen.
Mit von der Partie waren auch Vereine. Die Bürgerstiftung Remagen präsentierte sich mit einem Verkaufstand ebenso wie der Verein Frauen für Frauen und der Tierschutzverein. Der DRK-Ortsverein bot eine Riesenauswahl an Kuchen sowie Kaffee und kühlen Getränken an der Ecke Alte Straße/Marktstraße an, ebenso wie der Elfenrat, der Gegrilltes an den Mann oder die Frau brachte. Schön war an dieser Ecke Marktstraße/Alte Straße, dass die vielen Besucher nicht nur schlemmen sondern sich auch setzen konnten.
Rundum zufrieden zeigte sich Marktmeister Günther Balas. Die Stimmung sei absolut gut gewesen. Sehr gut angenommen wurde auch die Fundsachenversteigerung durch Auktionator Marc Göttlicher mithilfe des Bürgerbüros. Neben Fahrrädern für Kinder, Damen und Herren, wurde auch Bekleidung, Regenschirme, Handys und vieles mehr an Fundsachen an den Mann oder die Frau gebracht. Immerhin kamen dadurch rund 700 Euro für das Stadtsäckel zusammen.
Ein tolles Angebot gab es auch für die geschäftstüchtigen Kinder. Sie konnten in der frisch sanierten Bachstraße in einem Kinderflohmarkt ausrangiertes Spielzeug oder Kleidung veräußern. Da wechselte so manches Spielzeug für kleines Geld seinen stolzen Besitzer.
Auch am nächsten Sonntag ist wieder die Schnäppchenjagd angesagt, am zweiten Jakobsmarktsonntag, für den sich Balas noch mehr Betrieb erhofft.
Hochbetrieb herrschet in den Straßen von Remagen. Die Gäste aus nah und fern nutzten das riesige Angebot für einen Bummel über den Jakobsmarkt.
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