Postsportverein Remagen
Pflegestützpunkt zu Gast beim Postsportverein
Vertreter des Pflegestützpunktes Remagen-Sinzig informieren über ihre Arbeit
Remagen. Durch das Engagement der Seniorenberaterin des PostSV Remagen, Frauke Simeit, konnte der Verein Vertreter des Pflegestützpunktes Remagen-Sinzig ins Vereinsheim zu einer Informationsveranstaltung einladen. Jeder Mensch möchte so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben, auch wenn körperliche Beschwerden und Behinderungen eine Hilfe oder Pflege nötig machen. Wie das gelingen kann, erfuhren die ca. 20 Gäste, in einem Vortrag von Uta Vogel und Ilhana Rascic vom Pflegestützpunkt Remagen-Sinzig, die der 1. Vorsitzende des PostSV Günter Chatenay zu Beginn der Veranstaltung begrüßte. Erfreulich äußerten sie sich über die zahlreich erschienenen interessierten Gäste, bevor die mit ihrem Vortrag begannen.
Zusammen wird der individuelle Hilfeplan erarbeitet
So berichteten Sie, dass Betroffene und Angehörige kompetent und umfassend beraten werden, natürlich vertraulich und auf Wunsch auch zu Hause. Zusammen wird der individuelle Hilfeplan erarbeitet, und die Betroffenen können selbst entscheiden, welches der Angebote sie in Anspruch nehmen möchten. Die Mitarbeiter der Pflegestützpunkte informieren über die Einstufungskriterien sowie Art und Umfang der Pflegeleistungen, helfen bei der Antragstellung und bereiten mit dem Pflegebedürftigen den Begutachtungstermin des medizinischen Dienstes vor. Sie helfen bei der Beschaffung von technischen Hilfen und vermitteln kostenlose Beratung z.B. bei einem benötigten Badezimmerumbau. Es werden auch Informationsveranstaltungen und Schulungen angeboten, etwa für Angehörige von Menschen mit Demenz. Während des Vortrags auftauchende Fragen wie: Wann bekommt man eine Pflegestufe? Wie muss ich eine Pflegestufe beantragen? Welche Ansprüche habe ich in den verschiedenen Pflegestufen? wurden ausführlich und gut verständlich beantwortet.
Eine möglichst selbstständige Lebensweise gewährleisten
Die Arbeit der Pflegestützpunkte hat zum Ziel, eine möglichst selbstständige Lebensweise zu gewährleisten, wenn möglich in der häuslichen Umgebung, indem die ganz persönlichen Bedürfnisse des Einzelnen berücksichtigt werden und die Angehörigen Entlastung bekommen. Nach einer interessanten und informativen Präsentation bedankte sich Günter Chatenay bei den Referentinnen und wies nochmals auf die Wichtigkeit ihrer Arbeit im Pflegestütztunkt hin.
