Allgemeine Berichte | 28.02.2014

Kripper Möhnen feierten im ausverkauften Saal des Hotels Rhein-Ahr

Sketche, Vorträge, Tänzen und Gesang

Närrische Frauen bestritten den überwiegenden Teil des Programms mit Talenten aus den eigenen Reihen

Gut gelaunt begrüßten die Wasserturm-Möhnen das Publikum.AB

Kripp. Unter dem Motto „Nix is schöner he am Rhing, als bei de Kripper Möhne ze sin“ präsentierten die Kripper Wasserturm-Möhnen um Gudrun Ruf, Monika Knebel und Ursula Weißenfels wieder ein spitzenmäßiges Programm bei ihrer Möhnensitzung im prächtig geschmückten Saal des Hotels Rhein-Ahr.

Gleich nach der Begrüßung wurde ein freudiges Ereignis vermeldet: „Wir haben Nachwuchs! Es sind drei gesunde Mädchen!“ Die neuen Möhnen Kirsten Goy, Ilka Peters und Marita Rüben waren schon an der ersten Programmnummer beteiligt. Der traditionelle Möhnentanz zu kölschen Liedern wurde passend in „ruut und wiess“ von Heike Freitag, Ilka Peter, Kirsten Goy, Hiltrud Thiemann, Dagmar Koep und Teresia Seifer getanzt.

Aus dieser tollen Stimmung heraus wurde das Publikum mit auf eine Flugreise genommen: Dagmar Koep, Teresia Seifer, Bärbel Kolossa, Maria Worm und Monika Knebel zeigten wortgewandt und jeck-synchron die Verhaltensregeln bei Flügen mit den „Wasserturm-Airlines“.

Die von Elke Kohlhaas und Jenny Schüler trainierten Magics sowie Solotänzerin Jolina Scholz nahmen die Damen mit auf eine bezaubernd getanzte Traumreise. Sie wurden von den Möhnen mit einem wohl verdienten, herzlichen Applaus verabschiedet.

Sketche der Möhnen ernteten tosenden Applaus

Schlag auf Schlag ging es weiter. „Der kleine Nils“, gespielt von Heike Freitag und Hiltrud Thiemann, ließ bei den jecken Frauen die Lachtränen laufen. Wollte der kleine Panz dem Herrn vom Arbeitsamt doch erklären, wie das so mit der „Keuchhusten-Hotline“ seiner Mama funktioniert. „Da stimmp wat nich“ - das musste ein gehörnter Ehemann beim Zählen der Füße im Ehebett feststellen: ein köstlicher Sketch um „Fisternöllcher“ und männliche Rechenkünste, eine Glanzleistung von Marita Rüben, Bianca Brüssel und Gudrun Ruf. Die von Conny Keelan trainierten Tanzsterne der Prinzengarde zeigten auf hohem Niveau eine mitreißende Mischung aus traditionellem und karnevalistischem Tanz und wurden mit viel Applaus belohnt.

Bei den folgenden Nummern standen die Tücken der Technik im Vordergrund. Die „Computer-Hotline“, gespielt von Monika Knebel und Bärbel Kolossa, ließ keine Fragen offen, dafür so manches „Fenster“. Die erste Rakete des Nachmittags wurde fällig, als Uschi Junge, Marita Rüben, Gudrun Ruf, Sabine Mostert und Dagmar Koep Fluch und Segen der modernen Apparate-Medizin am eigenen Leib erfuhren: „Die Wunderbox“, die den einen heilt, den anderen krank macht. Die Damenwelt wurde dann mit einem weiteren Knaller in die Pause verabschiedet. „Die Gerichtsverhandlung“ wollte doch tatsächlich drei Frauen verurteilen, die Weiberfastnacht dem Filialleiter der Kreissparkasse den Schlips abgeschnitten hatten. Das Urteil löste allgemeine Zustimmung und Gelächter aus. Mitwirkende waren Heike Freitag, Petra Gadsch, Uschi Junge, Bianca Brüssel, Teresia Seifer, Monika Knebel, Sabine Mostert und Ursula Weißenfels.

Dechant Dr. Johannes Meyer wurde zum „Ehrenmöhnerich“

Nach der Pause war der Einmarsch von Kinderprinzessin Emma I. Lopez mit ihrer Hofdame Kira Mostert ein weiterer Glanzpunkt. Sie kamen in Begleitung von Prinzengarde und Stadtsoldaten, Weißjacken, Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer, Dechant Dr. Johannes Meyer und einer Abordnung der Möhnen und eroberten die Herzen im Sturm. Mit einer tollen Tanzdarbietung tanzte sich das neue Gardetanzpaar, Clara Koep und Jeremy Sheperd, die von Alexandra Fröbus trainiert werden, direkt in die Herzen der närrischen Frauen.

Einen würdigen Abschied bereiteten die Möhnen dem zum letzten Mal anwesenden Dechanten Meyer, der über viele Jahre gern gesehener Gast bei der Möhnensitzung war. Dieses Mal hatte er als lebensfroher Hirte einem allzu frommen Schaf, alias Ursula Weißenfels, einige gut gemeinte Ratschläge mitgebracht. Versehen mit einer Dauer-Eintrittskarte für alle Möhnesitzungen in Kripp und einem T-Shirt mit dem Aufdruck „Ehrenmöhnerich“ wurde er mit langem, herzlichem Beifall verabschiedet.

Als flotte Matrosenmädels kostümiert brachten die Gardefrauen der Prinzengarde, trainiert von Simone Beier, Melanie Lange und Lisa Sowa, richtig Stimmung in den Saal. Beliebt und bekannt bei der Möhnesitzung sind „Mariechen und Trudlinde“, zwei Freundinnen, die sich schlagfertig mit dem alltäglichen Wahnsinn auseinandersetzten. Die Rakete hatten sich Uschi Junge und Gudrun Ruf verdient. „Rotkäppchen mal anders“: Diese Märchenstunde werden die Frauen so schnell nicht vergessen. Zu den Klängen der Neuen Deutschen Welle versetzten Maria Worm, Bärbel Kolossa, Bianca Brüssel, Hiltrud Thiemann, Petra Gadsch, Dagmar Koep und Ilka Peters die Frauen in ein jeckes Märchenland. Die Tanzgruppe der Stadtsoldaten trat zur Filmmusik aus dem „Weißen Hai“ auf die Bühne, wurde dann im Stil der 80er-Jahre zu echten Baywatch-Helden und riss das Publikum von den Stühlen. Die Abschlussnummer „Rheinlieder“ brachte alle Frauen im Saal zum Mitsingen und -schunkeln und sorgte für einen tollen Abschluss der Sitzung.

Für die Sketche, bei denen Obermöhn Ursula Weißenfels selbst mitspielte, sowie für die Abschlussnummer übernahm routiniert und gewohnt superjeck Ehrenmöhn Luzia Waszewski die Moderation. Bei der Requisite ist schon seit Jahren Eva Möcking eine unverzichtbare Unterstützung. Die Fotos für die Möhnen machte wie in den vergangenen Jahren Daniela Lambertz. Auch ihr galt ein herzliches Dankeschön.

Nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Saal gab es die fantasievollsten Aufmachungen zu bestaunen.

Nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Saal gab es die fantasievollsten Aufmachungen zu bestaunen.

Gut gelaunt begrüßten die Wasserturm-Möhnen das Publikum.Fotos: AB

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