Allgemeine Berichte | 21.09.2015

Städtische Bewegungskindertagesstätte St. Anna

Wo Kinder mit Bäumen wachsen

Alle Eltern der „Waldkinder“ wurden eingeladen, gemeinsam mit ihren Kindern einen Waldtag zu erleben.Privat

Remagen. In der städtischen Bewegungskindertagesstätte St. Anna haben alle vier- bis sechsjährige Kinder regelmäßig die Gelegenheit, den Remagener Stadtwald zu besuchen und zu erkunden. Schon seit Jahren steht der Wald den Kindergartenkindern als Ort für Abenteuer und Kreativität zur Verfügung. Neu ist das Gruppen übergreifende Waldprojekt, das vor einem Jahr in der Kindertagesstätte startete. Die Waldtage sind zu einem festen Bestandteil der pädagogischen Konzeption geworden und finden einmal monatlich bei jedem Wetter statt.

Die Kinder lieben kleine Abenteuer und finden es ohnehin klasse, wenn sie mitten in der Natur sind. Mit Lupen, Pinzetten, wetterfester Kleidung und einem leckeren Picknick marschierten sie fröhlich in Begleitung ihrer Erzieherinnen und des Erziehers los. Die vielen Büsche, Bäume und Versteckplätze laden geradezu zur Bewegung ein. Da wird über Hindernisse gesprungen, nach Tausendfüßlern gegraben, auf Bäume geklettert, Moos gesammelt oder nach Tieren gesucht. Im Wald bemerken Kinder Geräusche und Situationen, die sie sonst selten wahrnehmen: rauschende und „tanzende“ Blätter, emsige Ameisen, leises Vogelgezwitscher, Natur in unterschiedlichsten Farben und Formen, lustige und geheimnisvoll aussehende Baumwurzeln oder Pilze, die viele Kinder nur aus dem Lebensmittelgeschäft kennen. Die Waldtage sind für die Kinder immer sehr spannend, da der Wald zu jeder Jahreszeit ein anderes Gesicht zeigt. Er ist ein Raum ohne Türen und Wände, so dass sich die Kinder frei bewegen und ihren großen Bewegungsdrang ausleben können. Es wird gerannt, geklettert, gelauscht, gefühlt, gematscht und geträumt. Es duftet, zwitschert, kracht, grünt, blüht, wächst und vergeht. Die Veränderungen in der Natur werden während den Waldtagen mit allen Sinnen intensiv wahrgenommen. Dabei lernen die Kinder den angemessenen Umgang mit ihr und miteinander. Auf eine spielerische Art und Weise lernen die Kinder den Wald zu schützen, zu schätzen und sich dort wohl und glücklich zu fühlen.

Alle Eltern der „Waldkinder“ wurden eingeladen, gemeinsam mit ihren Kindern einen Waldtag zu erleben. Viele Familien haben das Angebot des Kindergartenteams mit Freude angenommen. Sicher und stolz führten die kleinen Waldprofis ihre Eltern durch den Wald und zeigten dabei ihre mittlerweile lieb gewonnenen Plätze. Nach einem gemeinsamen Picknick in der frischen Luft ging es quer durch den Wald.

Aus den fleißig gesammelten Naturmaterialien wurde später in Zusammenarbeit ein großes Mandala auf dem Waldboden gelegt. Dabei hatten nicht nur die Kinder ihren Spaß. Auch die Erwachsenen nahmen bei allen Aktionen aktiv teil und genossen die gemeinsame Zeit mit ihren Kindern in der Natur. Es wurde gemeinsam entdeckt, betrachtet, diskutiert und abgestimmt.

Der Eltern-Kind-Waldtag wurde zu einem positiven Naturerlebnis und hat großes Wiederholungspotenzial.

Alle Eltern der „Waldkinder“ wurden eingeladen, gemeinsam mit ihren Kindern einen Waldtag zu erleben.Foto: Privat

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