Allgemeine Berichte | 17.12.2012

Angebot war ausschließlich kunsthandwerklich ausgerichtet

Der Puderbacher Weihnachtsmarkt war sehr gut besucht

Er gehört quasi schon zum Inventar des Puderbacher Marktes, der Drehorgelspieler.

Puderbach. Am vergangenen Samstagnachmittag pünktlich um 15 Uhr öffnete mit den Hörnerklängen des Hegerings Puderbach der Puderbacher Weihnachtsmarkt. Am Samstagabend brannten zwischen den Hütten und Zelten überall kleine Feuerkörbe, die für wohlige Wärme und eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten. Der abendliche Bummel über den stilvoll beleuchteten Markt wurde für die vielen Besucher zu einem Genuss und einer tollen weihnachtlichen Einstimmung. Bereits am Eingang des Marktes kam den vielen Besuchern ein angenehmer Duft von gebrannten Mandeln entgegen. Der Stand direkt am Eingang bot die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen feil.

In der liebevoll geschmückten Bahnhofstraße konnten in diesem Jahr weit über 60 Händler in 30 Holzhütten und etlichen Zelten besucht werden. Das Angebot war ausschließlich kunsthandwerklich ausgerichtet. Hierauf legt Marktleiter Jordan den größten Wert, „denn die Qualität der Händler entscheidet über die Qualität des gesamten Marktes“, ist seine Devise. Diese Einstellung gab ihm voll und ganz Recht. Der Puderbacher Markt hat sich in den dreizehn Jahren zu einem echten Magneten für die Region entwickelt. Über 1000 Besucher kamen allein schon am Samstagabend nach Puderbach. Viele waren aus der weiteren Nachbarschaft, wie Montabaur, Hachenburg, dem Kölner Raum angereist, um sich vom Kunsthandwerk, das von Glas und Holz über Schmuck zu selbst gemachten Marmeladen und Likören reichte, verzaubern zu lassen. Im Bereich des Alten Bahnhofs, wo die Vereine und Schulen ihre Stände hatten, gab es kaum noch ein Durchkommen. An den Essens- und Getränkeständen herrschte Hochbetrieb. Der Alte Bahnhof wurde in dem Markt mit einbezogen. Dort gab es Holzkunst aus dem Erzgebirge, altes Bauernleinen und Naturstoffe und Filz-Art.

Sonntag war das Markttreiben durch Auftritte von Musikgruppen, Chören und Drehorgelspieler bestimmt. Der Jugendchor der evangelischen freikirchlichen Gemeinde, die SingKids und der Schulchor der Holzbachtalschule bereiteten alle kleinen Besucher des Marktes auf den Besuch des Nikolauses vor. Die Kleinen fanden das schöne nostalgische Karussell Klasse und drehten darauf ihre Runden. Selbstverständlich kam der Nikolaus am Sonntagnachmittag zu Besuch und brachte kleine Überraschung mit. Das musikalische Highlight am Sonntagnachmittag war der Auftritt des aus dem Fernsehen bekannten „Alphornecho Westerwald“. Zum zweiten Mal war der Weihnachtsmarkt Ziel des „Nikolausexpress“ der Brexbachtalbahn. Bereits im letzten Jahr war der Erfolg überwältigend. Auch in diesem Jahr waren die 280 Plätze des Zuges, bei vielen auch als „Dat Piffje“ bekannt, sehr schnell ausgebucht.

Die einhellige Meinung der Marktbesucher war: „Es ist der schönste Weihnachtsmarkt, den es im vorderen Westerwald gibt.“ WT

Er gehört quasi schon zum Inventar des Puderbacher Marktes, der Drehorgelspieler.
Über den ganzen Weihnachtsmarkt verteilt brannten Feuer.

Über den ganzen Weihnachtsmarkt verteilt brannten Feuer.

Er gehört quasi schon zum Inventar des Puderbacher Marktes, der Drehorgelspieler.

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