Energiewende in der Raiffeisenregion
Welche Chancen der Klimaschutz für das Handwerk bietet
Experten referierten beim „Meisterstammtisch“ in Dürrholz
Dürrholz/Puderbach. Zu einem „Meisterfrühstück“ hatte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Puderbach, Volker Mendel, zahlreiche Handwerksbetriebe in der Raiffeisenregion (Verbandsgemeinden Dierdorf, Flammersfeld, Rengsdorf und Puderbach), die im Heizungs-, Wärme- bzw. Elektrobereich tätig sind, in Räume der EQtherm Flächenheizungen GmbH nach Dürrholz eingeladen.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Unternehmer zunächst über die Chancen des Klimaschutzes für das Handwerk durch Klimaschutzmanager René Leßlich informiert.
Peter Müller, Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH, Altenkirchen, referierte über Fördermöglichkeiten von Bund und Land bei energetischer Sanierung und Einzelmaßnahmen von Bürgerinnen und Bürgern.
Auf die wichtigsten Auswirkungen der Energieeinsparungsverordnung (EnEV 2014) bzw. worauf bei Sanierung und Neubau künftig geachtet werden sollte, wies David Schappert, EQtherm Flächenheizungen, hin.
Einen Erfahrungsbericht aus der Praxis über die Herausforderungen der Energiewende und die daraus resultierenden Chancen im eigenen Handwerksbetrieb legte Norbert Ruths, ESR-Bolender Haustechnik GmbH, Langenlonsheim, vor.
Wie das Solardachkataster des Landkreises Neuwied in der Kundenakquise schnell und einfach genutzt werden kann, erklärte der Klimaschutzmanager der Kreisverwaltung Neuwied, Oliver Franz.
Durch die Veranstaltung führten Bürgermeister Volker Mendel und Klaus-Jürgen Ehlgen, EQtherm Flächenheizungen.
Alle Teilnehmer zeigten sich von den angebotenen Themen und dem regen Informationsaustausch in der Veranstaltung sehr angetan. Es wurde vereinbart, den Dialog fortzusetzen und einen gemeinsamen Energieberatungstag für die Bürger in der Raiffeisenregion im September anzubieten.
Pressemitteilung der
Verbandsgemeinde Puderbach
