AugenBlick mal!
In aller Munde sind die Streiks der Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten, die zu einem die Eltern mitunter in eine schwierige Situation bringen, zum anderen von mir als gerechtfertigt angesehen werden. Aber wissen Sie, wo der Begriff „Kindergarten“ herkommt? Diesen Namen findet man genauso überall in der Welt. Es war ein Deutscher, der am 28. Juni 1840 aus Unzufriedenheit über die Praxis in den damaligen „Verwahranstalten“ in Bad Blankenberg in Thüringen den ersten Kindergarten gründete. Der Pädagoge Friedrich Wilhelm August Fröbel hatte während einer Wanderung eine Offenbarung: Jedes Kind sollte wie eine Pflanze gepflegt und gehegt werden. Außerdem wollte er die Mütter in Erziehungsfragen unterrichten und ihnen Hilfestellung geben, da er davon ausging, dass sie in der Familie überwiegend mit der Erziehung beschäftigt sind. In preußischer Zeit waren einige Jahre „Fröbel-Kindergärten“ verboten, weil die Pädagogik missfiel. Heute gehören sie selbstverständlich zu unserem Leben, erleichtern in einer Zeit, wo oft beide Eltern gezwungen sind, Geld zu verdienen, den Alltag. Ein großer sozialer Aspekt ist natürlich, dass viele Kinder gemeinsam spielen und agieren. Denn manche Kinder wachsen ohne Geschwister auf. Ich wünsche Ihnen schöne Sommertage.
Ihre Elke Petersen
