Schüler und Vorschulkinder der Kitas in Kobern und Gondorf trafen sich
Die Experimentiertage fanden großen Anklang
Kobern-Gondorf. Im Rahmen der Kooperation Kindertagesstätte/Grundschule trafen sich die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klassen und die Vorschulkinder der Kitas in Kobern und Gondorf zu einem Experimentiermorgen. An drei verschiedenen Vormittagen machte sich jeweils eine Klasse der Grundschule auf, um entweder in Gondorf oder in Kobern mit den Schulkindern des kommenden Schuljahres verschiedene Experimente zum Thema „Sprudelgas“ zu machen.
Zum Einstieg wurde eine interessante Geschichte von einem Elefanten vorgelesen, der wegen eines großen Lochs im Elfenbeinzahn Schmerzen hatte. Anschließend durften die Kinder selbst ausprobieren, wie Säuren, die beim Verzehr von Süßigkeiten entstehen, die Zähne angreifen. Dazu legten sie verschiedene Gegenstände in Essig ein. Diejenigen, die der Beschaffenheit eins Zahnes ähnlich sind, zeigten schnell erste Bläschen, die darauf hindeuten, dass der Essig dem Gegenstand schaden kann. Dazu gehörten Muscheln, Kreide und Eierschalen. Bei Eierschalen staunten die Kinder nicht schlecht, als sie am Ende des Vormittags noch einmal nachschauen durften. Da war schon ein richtiges Stück „weggefressen“, und das ursprünglich weiße Ei sah nicht mehr gerade appetitlich aus.
Es gab aber noch andere Experimente. An einer Station konnte durch Schütteln von Sahne tatsächlich richtige Butter hergestellt werden. Zunächst wurde nur zaghaft probiert. Aber als die Kinder merkten, dass die Butter sogar richtig gut schmeckte, ließen sie sich gern kleine Butterbrote damit schmieren.
Was tun, wenn einmal kein Kleber da ist? So hieß es an einer weiteren Station. Mit einem Mehl-Wasser-Gemisch lässt sich schnell Abhilfe schaffen. Das konnten die Kinder selbst ausprobieren, indem sie solch ein Gemisch herstellten und danach Papier auf einem Plakat festkleben konnten. Diese Collagen hängen nun zur Erinnerung im Flur des Kindergartens.
Spannend war auch die Station, bei der Wasser von einer Flasche in eine andere, mit ihr fest verschraubten leeren Flasche fließen sollte. Das dauerte länger, als manch einer vermutet hätte. So erfuhren Kinder, dass Luft ganz schön „Widerstand“ leisten kann. Immer wieder brachten die Kinder ihr Vorwissen ein, beobachteten genau und nahmen dazu Hilfsmittel wie Lupen zur Hand. Gespannt warteten die jungen Forscher anschließend ab.
Den Abschluss bildete ein „Vulkanausbruch“ im Freien. Einige Mentoskugeln in eine Colaflasche gesteckt, kaum jemand glaubte, was da so alles herausquillte. So setzten die Kindertagesstätten und die Grundschule in Kobern-Gondorf einen ersten Baustein zur Gestaltung des Übergangs um.
