kfd Löf veranstaltete zum siebten Mal ihren Karneval für Senioren
Die „Löfer Spätlese“ feierte ausgelassen und fröhlich
Löf. „Denn wenn et Trömmelche geht, dann steh´n wir all parat“ - unter diesem Motto fand im Pfarrheim Löf zum siebten Mal der Karneval für Senioren statt. Die rot-gelbe Deko mit farblich passenden Rosen war ein Hinweis auf das Motto „Brot & Rosen“ im Jubiläumsjahr. Mit dem Spätleselied ging es nun rund, denn eine Spätlese ist wohlausgereift, kernig und gesund. Als besondere Überraschung kündigte sich dann Löfs neue Obermöhn Melli mit ihren Funkenmariechen Nina und Maja an. Sie grüßte alle, ob mit oder ohne „Hetche“, als Obermöhn Melli I. vom Sim seinem Gretche. Die Rolle der Obermöhn ließ sie erstrahlen und Freude bringe, und dabei tat sie den Hut von Mutter Gretche als Maskottche schwinge. Weiter ging es im Programm: Wie das Leben vor 1945 aussah, führte eine 83-jährige Dame sehr gekonnt an. Vieles, heute nicht mehr Vorstellbares wurde angeführt und trotzdem war das Leben doch schön und lebenswert. Weiterhin wurde Großmutter zitiert vor Gericht, sie konnte sich wohl merken jedes Gesicht. Eine Wallfahrt nach Kevelaer hatte so ihre Tücken, es gab da zu füllen so manche Lücke. Anstrengend war’s zwar ob so vielfältiger Pflicht, aber eine richtige Wallfahrt war das wohl nicht. Auf einer Rweise nach Weimar trafen sich zwei Damen, die dann zu einem lustigen Zwiegespräch wegen eines Schreibtisches kamen. Alsdann kam ein spätes Mädchen zum Pfarrer und bat um eine Trauung „all inclusive“, den Bräutigam konnte dieser jedoch nicht auch noch liefern. Bei der Erschaffung der Krankenschwester wurde festgestellt allwei, dass der liebe Gott ein gutes Händchen hatte dabei. Das Modell ist ihm nicht nur wohlgelungen, es hat auch Esprit und Mut, nein, es macht sich auch als Obermöhn von Löf ganz gut. Auch himmlische Heerscharen machten ihre Aufwartung, Anrufungen zur Karnevalszeit gehören schließlich zur Tagesordnung. Bei Anrufung für verlorene Gegenstände hatte St. Antonius schnell die Lösung parat, der verflixte Schlüssel lag nämlich unter dem Salat.
Zum guten Schluss kamen mit viel Klagen und Weh noch die Trauerschnallen der kfd. Sie waren auf dem Friedhof wieder ihre Männer gieße und taten entsprechend auch viel Neues wisse. Und das Ende der Geschichte: „Karneval macht glücklich - Karneval ist lebenswichtig“.
