Allgemeine Berichte | 10.12.2014

Freundschaftskreis Dieblich-Marzy reiste nach Köln

Die „französischsten“ aller Kathedralen

Die Gruppe im Kölner Dom. privat

Dieblich-Marzy. Der schon traditionelle Ausflug zum Jahresende führte den Vorstand des Freundschaftskreises Dieblich-Marzy (FSK) in diesem Jahr nach Köln, genauer gesagt in den Kölner Dom. Oder sollte man besser sagen unter und auf den Kölner Dom? Die Mitfahrer wurden von Dr. Ulrich Back, Archäologe am Kölner Dom, nämlich unter der Erde willkommen geheißen. Sie erlebten eine ausführliche, hochinteressante und sehr persönlich gestaltete Führung durch die Ausgrabungen, die sich unter der gesamten Fläche des heutigen Doms erstrecken.

Was es dort alles zu sehen und entdecken gibt, war für alle faszinierend zu hören und zu sehen: von römischen Wohnhäusern, über merowingische Fürstengräber, den romanischen Vorgängerbau, den sog. „Alten Dom“, bis zu den unglaublich tief gegründeten Fundamenten des heutigen Doms erklärte der Archäologe die reiche Baugeschichte der, wie er sagte „französischsten“ aller Kathedralen. Wie kann ein Kirchenbau in Deutschland „französischer“ sein als die berühmten Kathedralen von Chartres, Reims, Amiens oder Notre Dame in Paris? Ganz einfach: der Kölner Dom ist so zu Ende gebaut worden, wie es dem Idealbild einer französischen, gotischen Kathedrale entspricht. Keine einzige der aufgezählten Kirchen erfüllt diesen Anspruch, da sie im Laufe ihrer Baugeschichte von den ursprünglichen Plänen abwichen und sich in andere Richtungen entwickelten.

Nicht so in Köln, wo nach über 300 Jahren Baustopp Mitte des 19. Jahrhunderts nach den mittelalterlichen Originalplänen weitergebaut wurde. Und so reisen heute unzählige französische Schulklassen nach Köln, um hier, auf der „falschen“ Seite des Rheins eine gotische Kathedrale in Reinform zu sehen. Nach dem unterirdischen Teil der Führung bekamen die Dieblicher Gelegenheit, den Dom aus einer weiteren, ungewöhnlichen und beeindruckenden Perspektive zu erleben. Dr. Back stieg mit ihnen hinauf in das sog. Triforium, einen schmalen Laufgang, der in 20 Metern Höhe einmal um den ganzen Innenraum der Kathedrale führt. Vom Triforium aus hatte man nicht nur einen wundervollen Blick auf den Innenraum des Domes.

Da man für kurze Strecken sozusagen draußen auf dem Dach weitergehen musste, hatte man ebenso einen atemberaubenden Blick auf den Domplatz mit dem Weihnachtsmarkt. Nach so viel Information und Kultur stand der Gruppe der Sinn nach etwas Entspannung und Genuss. Und so kehrte man noch für ein zünftiges Abendessen in ein traditionelles Kölner Brauhaus ein. Bei dem ein der anderen Kölsch ließen die Vorstandsmitglieder die Arbeit des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren und schmiedeten bereits Pläne für die Aktivitäten des Vereins im kommenden Jahr.

Die Gruppe im Kölner Dom. Foto: privat

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