Realschule plus Untermosel
Gesprächsrunde mit Zeitzeugen
Kobern-Gondorf. Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d begrüßten in der Vorweihnachtszeit Zeitzeugen, die den 2. Weltkrieg miterlebt haben, aus Gemeinden der Untermosel zu einem Gespräch. Im Vorfeld hatten sie mit der Zeitzeugin Walburga Seibel und ihrer Geschichtslehrerin Elisabeth Russell-Klein das Treffen vorbereitet. Die Jugendlichen waren sehr interessiert und warteten gespannt auf die Beantwortung ihrer vielen Fragen an die Zeitzeugen, die ihnen aus ihrer eigenen Geschichte Auskunft geben konnten.
In vorweihnachtlicher Atmosphäre konnten dann die Schüler/innen Marga Bildhauer und Regina Wey aus Waldesch, Hermann Müller aus Niederfell und Karl Alderath aus Kobern-Gondorf befragen.
Vom Fachbereich Geschichte hieß die verantwortliche Lehrerin Elisabeth Russell-Klein die Zeitzeugen herzlich willkommen und erklärte, dass dieses Treffen auch Teil des Kulturforscher-Projekts der Schule ist, denn im Gespräch mit den Zeitzeugen stehen Interessen und Fragen der forschenden Schüler/innen im Mittelpunkt. Ziel ist es, in einem ersten Schritt, Geschichten aus dem Leben der Zeitzeugen zusammenzutragen.
Schnell merkten die Jungen und Mädchen, dass ihnen die Zeitzeugen viel zu erzählen hatten.
Kindheits- und Jugenderlebnisse aus der Kriegszeit wurden lebendig. So manche Geschichte zeigte, dass die Weihnachtszeit damals so ganz anders war als heute, die Angst um Familienmitglieder und Menschen im Dorf war immer gegenwärtig.
Mit großer Spannung verfolgten die Schüler/innen die einzelnen Erlebnisse. Durch die Erzählungen wurden bei den einzelnen Zeitzeugen Erinnerungen an diese Zeit wieder wach gerufen. Die große Aufmerksamkeit der Schüler/innen konnte auch Konrektorin Helga Weichelhöfer spüren, die vonseiten der Schulleitung an der Veranstaltung teilnahm.
Den Teilnehmern der Gesprächsrunde war am Ende des Treffens klar, dass sie ihre Gespräche fortsetzen wollen. Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich bei den Zeitzeugen für die interessanten Gespräche. Sie freuen sich auf ein weiteres Treffen im neuen Jahr. Weitere Zeitzeugen sind, so die Jugendlichen in der Gesprächsrunde, willkommen.
