Ökumenischer Gottesdienst am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
„Meine Macht entdecken“
Mehrere Frauen trafen sich zum Gespräch in der ev. Kirche in Winningen
Winningen. „Wir müssen die Frauen unterstützen, dass sie mächtig werden, um sich gegen Gewalt zu wehren“, sagte Regine Noll aus ihrer Erfahrung bei der Hilfsorganisation Solwodi. Frauen aus unterschiedlichen Lebenssituationen erzählten im ökumenischen Gottesdienst am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, was sie mächtig macht, sich ein- und durchzusetzen. Mit dem Blick auf die biblischen Frauen Schiffra und Pua, die sich mit Gottes Hilfe gegenseitig stärken und einsetzen, um Leben zu erhalten, wurde der vielen Frauen gedacht, die täglich Gewalt erfahren. Der Tag dient dazu, die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen zu thematisieren, Unrecht zur Sprache zu bringen und Mut zu machen, sich gegen jegliche Form von Gewalt zu wehren. Zu diesem Abend in der ev. Kirche in Winningen haben sich Frauen aus der Region Maifeld/Untermosel mit Pfarrerin Iris Ney aus der ev. Kirchengemeinde Winningen und Pastoralreferentin Elisabeth Zenner vom Dekanat Maifeld-Untermosel zusammengeschlossen. In der anschließenden Gesprächsrunde erzählten die Frauen, was sie in Bezug auf das Thema „Gewalt gegen Frauen“ bewegt. Die Teilnehmerinnen waren der Meinung, dass Solidarität in der Vernetzung beginnt und wünschten sich weitere gemeinsame Veranstaltungen.
