Allgemeine Berichte | 23.08.2013

Landkreis ermutigt, die deutsche Staatsangehörigkeit zu beantragen

Mit deutschem Pass aktiv in Politik und Gesellschaft einmischen

Marina Guhl hatte bei der Einbürgerung gleich doppelten Grund zum Feiern. Sie erhielt den deutschen Pass an ihrem Geburtstag.  privat

Kreis MYK. Der Landkreis Mayen-Koblenz wirbt bei ausländischen Mitbürgern, die über Jahre in der Region leben, für eine Antragstellung auf die deutsche Staatsangehörigkeit. Vor allem junge Menschen sollen sich als Bürger aktiv in der Gesellschaft einbringen. Gründe für den Schritt zur Antragstellung auf Einbürgerung gibt es einige. Viele Migranten haben in Deutschland eine neue Heimat gefunden, sind gut integriert und sehen es als konsequenten Schritt, auch den deutschen Ausweis in den Händen zu halten. Ausländer, die in Deutschland leben, erhalten durch den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit die gleichen Rechte und Pflichten wie die in Deutschland geborenen Deutschen. Das Recht auf politische Teilhabe durch das aktive und passive Wahlrecht ab dem 18. Lebensjahr, die europaweite freie Berufswahl und die visafreie Einreise in zahlreiche Länder der Welt sind nur einige Vorteile, die eine Einbürgerung mit sich bringt.

Die neue Heimat auch politisch mitgestalten

„Viele meinen, durch die Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit einen Identitätsverlust zu erleiden. Die Einbürgerung gibt ihnen aber vielmehr die Möglichkeit, das Land, das sie für sich als ihr zukünftiges Zuhause ansehen, auch politisch mitzugestalten. Dadurch wird die eigene Identität mit der neuen Heimat eher noch gestärkt“, ergänzt Gisela Bernert, Sachbearbeiterin für Einbürgerungen.

Im vergangenen Jahr konnte Landrat Dr. Alexander Saftig 246 Bürgern die Einbürgerungsurkunde überreichen. Damit liegen die Einbürgerungszahlen des vergangenen Jahres weiterhin auf einem hohen Niveau. „Wer in Deutschland lebt und seine Heimat hier gefunden hat, soll das Land mitgestalten und als gleichberechtigter Staatsbürger handeln und behandelt werden. Insbesondere junge Leute, die hier aufwachsen, sollen sich aktiv in die Politik und Gesellschaft einmischen“, so Saftig.

Antragsteller erhalten Hilfe

Viele ausländische Mitbürger zögern bei der Entscheidung über eine Antragstellung. Neben bürokratischen Hürden steht oft ein persönlicher Zwiespalt der Entscheidung entgegen. Eine eingebürgerte Türkin schilderte ihre persönlichen Bedenken: „Immer wieder haben mich Befürchtungen geplagt, durch den Wechsel der Staatsbürgerschaft die Bindung zu meiner alten Heimat zu verlieren.“

Die Mitarbeiter der Einbürgerungsbehörde stehen den Antragstellern während des Verfahrens mit Rat und Tat zur Seite. Interessenten erhalten wichtige Informationen zu den Verfahrensfragen: Was sind die Voraussetzungen für eine Einbürgerung? Ist ein Einbürgerungstest immer notwendig? Welche Sprachkenntnisse sind nötig und wo können Tests und Kurse absolviert werden?

Weitere Informationen

Interessenten erhalten weitere Informationen im Internet unter www.kvmyk.de oder bei der Einbürgerungsbehörde: Gisela Bernert, Tel. (02 61) 1 08-4 95, E-Mail: gisela.bernert@kvmyk.de, und Klaus Hammes, Tel. (02 61) 1 08-3 23, E-Mail: klaus.hammes@kvmyk.de.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Marina Guhl hatte bei der Einbürgerung gleich doppelten Grund zum Feiern. Sie erhielt den deutschen Pass an ihrem Geburtstag. Foto: privat

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