KV Burgen ließ zur Kirmes die Puppen tanzen
Närrisches Programm mit vielen Highlights
Akteure sorgten für reichlich Lokalkolorit - Auch Gastvereine aus der Region machten ihre Aufwartung
Burgen. Ein volles Haus verzeichnete Sitzungspräsidentin Irene Madlé bei der traditionellen großen Kirmes-Prunksitzung in der Burgener Bürgerhalle. In herrlicher Dekoration boten die Aktiven des Karnevalsvereins ein närrisches Programm, das bis in die späte Nacht dauerte. Nach der Begrüßung durch Irene Madlé hielt der Elferrat Einzug in die Narrhalla. Mit der Verleihung von Orden, Küsschen und dem Einmarschieren der Stadtsoldaten nahm ein närrisches Feuerwerk an Tänzen, Vorträgen und Show-Darbietungen seinen Lauf.
Prinz Karl und Prinzessin Ingrid „die Junggebliebenen vom Baybachtal“ hielten Einzug und platzierten sich mit ihrem Hofstaat an der Seite der Bühne. Nach der Rede der obersten Narren von Burgen und den begehrten Orden des KVB begann das närrische Treiben im Saal. Bürgermeister Fritz Martin Bär überreichte den Schlüssel und übergab das Regiment an das Prinzenpaar, danach zeigten die Minifunken unter der Leitung von Sibylle Spohr und Jaqueline Madlé ihr tänzerisches Können. Hofnarr Jakomo hielt eine viel beachtete Laudatio, ehe Lara Wiedemann ihre närrische Rede startete. Der Einzug der närrischen Gäste aus der Region sowie der mit viel Applaus bedachte Einzug des Treiser Prinzenpaars waren weitere Stationen der Karnevalssitzung. Nachdem endlich die passende Musik-CD der Treiser Funken angekommen war, zeigten die Mädchen aus dem Nachbarort, was sie musikalisch drauf haben: Eine tolle Choreografie zu den Klängen von „Fluch der Karibik“ ließ die Herzen der Burgener Narren höherschlagen. Eine Zugabe zeigte die künstlerisch hochwertige Tanzdarbietung noch einmal.
Aufgelockert durch die KV-eigenen Musiker Manni Rath und Timo Flesch ging es im närrischen Programm weiter, wobei nach der Rede des Ehrenpräsidenten der KG Rot-Weiß Denklingen die Showtanzgruppe des TSV Emmelshausen „Mit Halleluja in die Hölle“ präsentierte.
Nach der Pause suchten die Stadtsoldaten nach dem Superstar in Burgen, wobei Hauptmann Hubertus Günther mit 15 Personen die Burgener Bühne bevölkerte. Die Simmerner Tanzgruppe „no names“ bewies mit „Feuer und Eis“ viel tänzerisches Talent, denn die 20 Leute starke Truppe wirbelte nur so über die Bretter der Bühne. Mit „Alice im Wunderland“ zeigten die Aktiven der Showtanzgruppe Burgen, dass sie den Gastvereinen in Choreografie und tänzerischem Können in nichts nachstehen. Jacqueline Madlé und Sarah Simon haben viel Arbeit in die Achter-Truppe investiert, die sich jetzt auszahlt.
Mit dem großen Finale und dem Burgener Lied, das Ehrenmitglied Willi intonierte, schloss der offizielle Teil des Abends bei Tanz und Musik, der bei einigen Burgener Narren aber bis in den Sonntagmorgen reichte.
