Besuch an der Realschule plus und Fachoberschule Untermosel in Kobern-Gondorf
Politiker hautnah erlebt
MdL Dr. Adolf Weiland diskutierte mit den Schülern
Kobern-Gondorf. Landesweit besuchten Abgeordnete des Landtags Schülerinnen und Schüler in ihren Schulen. Durch diesen bundesweit einmaligen Besuchstag haben Jugendliche die Möglichkeit, einem Politiker Fragen zu stellen und sich mit der Politik im eigenen Bundesland wie auch auf Bundesebene näher vertraut zu machen. So konnten die Klassen 10a und 10b mit ihren betreuenden Lehrkräften Dieter Möntenich und Lea Beuscher den Landtagsabgeordneten Dr. Adolf Weiland (CDU) zu einem 90-minütigen Gespräch begrüßen. Zu Beginn der Veranstaltung veranschaulichte der Politiker den jungen Menschen die Bedeutung des 9. Novembers in der deutschen Geschichte. Er betonte, dass bewusst dieses zentrale Datum aufgrund zahlreicher tragischer und auch glücklicher Momente für den Schulbesuchstag gewählt wurde. Im Anschluss daran stellte er seine Person wie auch sein politisches Amt kurz vor.
Danach hatten die Schüler Gelegenheit die unterschiedlichsten Fragen an Dr. Adolf Weiland zu stellen. Hierbei stand die Flüchtlingsproblematik im Vordergrund. Vom Asylrecht allgemein und der Zuteilung der Flüchtlinge, über die Frage nach der parteiübergreifenden Zusammenarbeit bis hin zur persönlichen Einstellung des Landtagsabgeordneten wurde dieses Thema sehr kontrovers diskutiert.
Aber auch andere Themen, wie beispielsweise die Legalisierung von Cannabis oder auch der Ankauf von Steuer-CDs wurden angesprochen. Außerdem erläuterte der Politiker, was die aktuellen Themen im Landtag sind, wie eine Sitzung üblicherweise abläuft oder auch weshalb er den Beruf des Politikers mit Herzblut ausübt. Am Ende der Veranstaltung lobte Dr. Adolf Weiland das große politische Interesse und das kritische Hinterfragen der Schüler. Wie jedes Jahr kamen alle Beteiligten zu dem Schluss, dass ein solches Aufeinandertreffen zwischen jungen Menschen und Politikern eine wichtige und notwendige Veranstaltung ist, die unbedingt in Zukunft weiter fortgesetzt werden sollte.
Pressemitteilung der RS plus und FOS Untermosel, Kobern-Gondorf
