Allgemeine Berichte | 17.06.2013, 12:36 Uhr

Die „Transfairdelegation“ aus Unkel informiert Bürgerinnen und Bürger in Sinzig

Auf dem Weg zur „Faitradestadt“

„Transfairdelegation“ aus Unkel mit (v. r.) Bürgermeister Hausen, Frau Ruckelshauß, Frau Bockshecker (Koordinatorin), Robin Syllwaschy (o r.) und Gisela Menden (o. l.).Privat
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Sinzig. „Wie wird man Fairtrade-Stadt?“: Diese Frage stellt sich eine Gruppe von Sinziger Bürgern. Zwölf von ihnen trafen im Sinziger Pfarrheim St. Peter Gleichgesinnte aus der „Fairtrade-Stadt Unkel“ ein. Seit 2010 arbeitet dort eine Gruppe von engagierten Bürgern an der stärkeren Bekanntmachung von „Fairtrade-Produkten“.

Die Unkeler „Transfairunterstützer“ schilderten ihren Weg zur zertifizierten „Faitradestadt Unkel“. Mit vielen, vielen Diskussionen mit Geschäften, Schulen und Bürgern ging es los, denn um „Fairtrade-Stadt“ zu werden, muss beispielsweise eine bestimmte Anzahl von Geschäften mitziehen. Eine Stadt in der Größe von Sinzig müsste etwa vier Geschäfte, die „Fairtrade-Produkte“ anbieten, vorweisen können, was der Sinziger Initiator Ingo Binnewerg als machbar oder sogar schon umgesetzt einschätzt. Auch in vielen Schulen und Restaurants sollen „Transfairprodukte“ präsent sein. Dazu muss es auch ein klares Votum der Politik geben: Irgendwann wird es eine Selbstverständlichkeit „Fairtrade-Produkte“ zu kaufen. Mehrkosten würden laut den Unkeler Initiatoren keine entstehen, Einzelhandel und die Gastronomie würden von der Initiative in Unkel sogar profitieren. Daneben werden Menschen an die „Eine-Welt“ näher gebracht und vor allem das eigene, städtische Renommee gestärkt. Die anwesenden Sinziger Bürger aus den Kirchen und den Parteien sind überzeugt diesen Weg gehen zu wollen und werden mehr Details zu Aktionen am 3. Juli erarbeiten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

„Was ist Fairtrade und wozu dient es?“

„Fairtrade“ will Produzenten aus Afrika, Asien und Südamerika und mit den Konsumenten hier verbinden, damit die Produzenten ihre Armut aus eigener Anstrengung überwinden können. Stabile Mindestpreise und Prämien sollen die Lebenssituation verbessern. Außerdem gehören „BIO“ und „Transfair“ einfach zusammen. Kaffee, Kakao, Schokolade, Blumen sind beliebte und bekannte „Fairtrade-Standardprodukte“.

„Transfairdelegation“ aus Unkel mit (v. r.) Bürgermeister Hausen, Frau Ruckelshauß, Frau Bockshecker (Koordinatorin), Robin Syllwaschy (o r.) und Gisela Menden (o. l.).Foto: Privat

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