Spendenübergabe für Hospiz-Verein Rhein-Ahr und St. Josephs-Hospiz in Indien
Benefizkonzert im Sinne des Hospizgedankens
Region. Die Kirche St. Sebastianus Bad Bodendorf war beim Benefizkonzert der Gruppe Cantamus bis auf die letzten Plätze gefüllt. Der moderne Innenraum der Kirche, die Bildpräsentation mit Fotos von Dr. Cordula Dietrich und Dr. Andreas Reuther und die Musik der Gruppe Cantamus boten eine stimmungsvolle und eindrückliche Atmosphäre. In neuen geistlichen Liedern wie „Dein ist die Zeit“, „Deine Spur im Sand“ oder „Einer trage des anderen Last“ wird auch der Hospizgedanke deutlich.
Der Erlös dieses Konzertes geht zu gleichen Teilen an den St. Josephs-Hospiz in Südindien und den Hospizverein Rhein-Ahr in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Leitgedanke beider Hospize ist, die Würde des Menschen zu Lebzeiten und in der letzten Lebensphase bis zum Tod zu bewahren.
Das St. Josephs-Hospiz wird vom Verein „Zuflucht e.V.“ durch die Pfarreiengemeinschaft Sinzig und die Spenden vieler Gruppierungen und Einzelpersonen seit vielen Jahren unterstützt. Die beiden Häuser mit circa 300 bis 500 Betten befinden sich in der Nähe der Städte Madurai und Chennai im Süden Indiens. Pater Thomas Rathpillil und Myrtle Watkins gründeten dieses Hospiz im Jahr 2003. Es ist ein Zufluchtsort für bedürftige und sterbende obdachlose Menschen. Nähere Informationen über den Verein „Zuflucht e.V.“ sind auf der Homepage www.zuflucht-eV@web.de zu finden.
Der Hospiz-Verein Rhein-Ahr wurde 1992 gegründet. Im Mittelpunkt steht die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und trauernder Angehöriger. Menschen sollen in Geborgenheit, schmerz- und angstfrei leben können bis zum Schluss. Dabei soll durch den ambulanten Palliativdienst und die Arbeit der Ehrenamtlichen ermöglicht werden, dass ein Sterben daheim möglich wird.
Der Hospiz-Verein Ahr, die Marienhaus-Holding und die von Bodelschwinghsche Stiftung Bethel bauen gemeinsam das Hospiz im Ahrtal, ein stationäres Hospiz. Ziel ist die Wiederherstellung und Erhaltung bestmöglicher Lebensqualität in der verbleibenden Lebenszeit durch palliativpflegerische und palliativmedizinische Versorgung, psychosoziale und seelsorgerische Begleitung.
