Faire Rosen & Stadtkaffee Sinzig
Faire Rosen und Sinziger Stadtkaffee für die Barbarossaschule Sinzig zum Weltfrauentag
aus Sinzig
Die Fairtrade-AG in Sinzig verschenkt am Weltfrauentag fair gehandelte Rosen und informiert über die Bedeutung des Fairen Handels für Frauen weltweit. Damit setzt sie ein Zeichen für einen gerechteren Welthandel.
Sinzig. Sehr herzlich begrüßte die Leiterin der Barbarossaschule, Frau Erlekampf, am 10. März die Fairtrade-AG im Bürgerforum Sinzig. Anlass des Besuches war der Internationale Weltfrauentag, an dem die Fairtrade-AG seit vielen Jahren fair gehandelte Rosen verschenkt. Der Beigeordnete der Stadt Sinzig, Volker Thormann begrüßte die Lehrerinnen der Barbarossaschule im Namen der Fairtrade-Stadt Sinzig und erläuterte: „Die Stadt trägt nunmehr seit 11 Jahren den Titel Fairtrade-Stadt und muss dies auch alle zwei Jahre von Fairtrade Deutschland rezertifizieren lassen. Dazu werden in der Stadt Aktionen und Veranstaltungen zum Fairen Handel durchgeführt.“
Renate Adams von der Fairtrade-AG erklärte die Motivation zu der Aktion am Weltfrauentag: „Wir möchten hiermit die sehr engagierte Arbeit von Frauen in Sinzig würdigen und gleichzeitig auf die Arbeitssituation von Frauen im globalen Süden aufmerksam machen, die für uns viele Waren herstellen. Eine Win-Win-Situation für Frauen hier und im globalen Süden! Fairtrade hat das Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten zu verbessern. Dazu gehören feste Arbeitsverträge, ein existenzsichernder Lohn, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit, Mutterschutz, klare Arbeitszeitregelungen sowie Schutzkleidung und Trainings zum sicheren Umgang mit Chemikalien. Für die Farmen gelten außerdem strenge Umweltkriterien.“
„Auch aus ökologischer Sicht ist es sinnvoll, sich für Blumen aus dem Süden zu entscheiden. Trotz Luftfrachttransport haben beispielsweise Fairtrade-Blumen aus Äthiopien und Kenia eine wesentlich günstigere Energie- und CO2-Emissionsbilanz als einheimische Rosen. Das belegen verschiedene unabhängige Studien. Grund ist das wärmere Klima in den Ländern in Äquatornähe. Auf beheizte Gewächshäuser mit einem hohen Energieverbrauch kann somit verzichtet werden.“
Fairtrade-Bedingungen für bessere Arbeits- und Umweltstandards verdeutlicht
Monika Mombauer und Sigrid Saak übergaben den Lehrerinnen und Lehrern den fairen „Sinziger Stadtkaffee“ sowie fair gehandelten Tee und Gebäck aus dem Weltladen Remagen-Sinzig. Rudolf Kirwald machte auf das Angebot der Fairtrade-AG aufmerksam, ein faires Frühstück in einer Klasse der Barbarossaschule durchzuführen: „Das ist eine kleine Geographie-Stunde, die die Kinder darauf aufmerksam macht, dass viele Produkte, die wir täglich nutzen, aus vielen Ländern der Welt kommen, wo auch Kinderarbeit oft noch üblich ist.“
Mit einem Wunsch verabschiedeten sich die Fairtrade-Aktiven: „Mit einem Produkt aus Fairem Handel pro Einkauf, können wir alle dazu beitragen, den Welthandel ein Stück gerechter zu machen.“
