Historische Exkursion Unkel
Geführte Exkursion durch das historische Städtchen Unkel am Rhein
aus Bad Breisig
Unkel am Rhein. Am 22. August 2026 lädt der Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums in Sinzig e.V. zu einer Exkursion in das historische Städtchen Unkel am Rhein ein.
Unkel wurde erstmals im Jahr 886 urkundlich erwähnt und blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Der malerische Ort besticht mit seinen liebevoll erhaltenen Winzerhäusern, der spätgotischen Hallenkirche St. Pantaleon sowie den Resten der im 16. Jahrhundert errichteten Stadtmauer, von der heute noch zwei Türme erhalten sind. Einer dieser Türme diente einst als Gefängnisturm, in dem der Überlieferung nach Ludwig van Beethoven wegen Trunkenheit kurzzeitig inhaftiert war.
Auch zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten haben in Unkel gelebt oder gewirkt. Dazu zählen unter anderem der Vormärz-Dichter Ferdinand Freiligrath, der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer und der spätere Bundeskanzler Willy Brandt. Zudem war Paul Adenauer, ein Sohn Konrad Adenauers, von 1958 bis 1962 als Priester an der Pfarrkirche St. Pantaleon tätig.
Die Exkursion umfasst eine fachkundige Stadtführung mit Werner Geißler, Mitarbeiter des Geschichtsvereins Unkel e.V. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Nachmittag bei einem gemeinsamen Besuch der Unkeler Gastronomie ausklingen zu lassen.
Zu dieser interessanten Veranstaltung sind alle Geschichts- und Heimatfreunde herzlich eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Sollte die Nachfrage größer sein, ist eine Wiederholung der Exkursion vorgesehen.
Kosten der Stadtführung: 4,00 € pro Person
Anmeldung:
Agnes Menacher
Telefon: 02642 / 3406
E-Mail: agnes.menacher@gmx.net
Treffpunkt:
Samstag, 22. August 2026, um 14:00 Uhr
Südeingang der Pfarrkirche St. Pantaleon in Unkel.
Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, wird gebeten, dies bei der Anmeldung anzugeben.
Altstadt Unkel Foto: Frank Srol
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Gefängnisturm Unkel Foto: Frank Srol