Allgemeine Berichte | 21.07.2014, 10:25 Uhr

„WIR“ Unfallkasse und BSV warben in Neuwied für Inklusion

Gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Auch Paralympicssportler und Lebenshilfehaus Sinzig mit dabei

Ein „WIR“-T-Shirt für die Ministerpräsidentin des Landes: Der stellvertretende Geschäftsführer der Unfallkasse, Manfred Breitbach, hatte es für Malu Dreyer im Gepäck.privat
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Andernach/Sinzig. „WIR machen gemeinsame Sache“, lautete das Motto, unter dem die Unfallkasse Rheinland-Pfalz und der Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz (BSV) mit einer rund 40-köpfigen Fußgruppe beim Rheinland-Pfalz-Tag startete. Seite an Seite rührten Menschen mit und ohne Handicap in leuchtend grünen T-Shirts mit einheitlichem WIR-Logo die Werbetrommel für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Mit dabei waren unter anderem die Paralympicssportler Maike Hausberger und Weltrekordler Matthias Mester (Leichtathleten) sowie die beiden Sitzvolleyballer Christian Heintz, Heiko Wiesenthal sowie Hagen Herwig, Geschäftsführender Präsident des BSV. Außerdem Versicherteund Beschäftigte der Unfallkasse, Beschäftigte der „Intra Bonn“, eine Einrichtung, die Menschen mit Behinderung unterstützt sowie Bewohner des Lebenshilfehauses Sinzig.

„Unsere Botschaft ist angekommen. Das haben uns die Menschen in Neuwied teils sogar mit Beifall zurückgemeldet“, freute sich Manfred Breitbach, stellvertretender Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

„Wir haben die Teilnahme am Rheinland-Pfalz-Tag initiiert, weil wir nicht nur über die gleichberechtigte Teilhabe sprechen möchten. Wir setzen aktiv Zeichen, können auch mit kleinen Aktionen sensibilisieren“, so Breitbach. Gemeinsam mit Matthias Mester, kleinwüchsiger Weltrekordler im Speerwurf, überreichte er Ministerpräsidentin Malu Dreyer ein T-Shirt und Postkarten mit dem WIR-Logo. „Sport und Bewegung spielen in der Rehabilitation eine besondere Rolle“, erklärte Breitbach. Das Landesfest sei eine wunderbare Plattform dafür gewesen, diese Botschaft vielen Menschen zu vermitteln. Dem schloss sich auch BSV-Präsident Hagen Herwig an: „Wir alle sind von der Stimmung und Atmosphäre hier beeindruckt und froh, gemeinsam für Inklusion und für Behinderten- und Rehabilitationssport werben zu können.“

Die Beteiligten der Fußgruppe waren sich nach der gelungenen Premiere einig: „Das war nicht die letzte Aktion, die unter dem Motto „WIR - machen gemeinsame Sache“ initiiert wurde.

Menschen mit und ohne Handicap waren in der rund 40-köpfigen Fußgruppe dabei. Als Fußgruppe warben Unfallkasse und BSV für Inklusion und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Menschen mit und ohne Handicap waren in der rund 40-köpfigen Fußgruppe dabei. Als Fußgruppe warben Unfallkasse und BSV für Inklusion und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Ein „WIR“-T-Shirt für die Ministerpräsidentin des Landes: Der stellvertretende Geschäftsführer der Unfallkasse, Manfred Breitbach, hatte es für Malu Dreyer im Gepäck.Fotos: privat

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