Rathaussturm der Sinziger Stadtmaure-Möhnen
Im Auftrag des Weltkulturerbes unterwegs
Jecke Weiber waren mit bei der Besetzung des Rathauses mit einer höheren Mission angetreten
Sinzig. Der Sturm der Stadtmaure-Möhnen auf das Weiße Rathaus wurde in diesem Jahr zu einem Einsatz für eine ganz große Sache. Denn Obermöhn Claudia Busch und ihre Mädels stürmten sozusagen im Namen des Weltkulturerbes. Denn zu dem soll der Karneval im Allgemeinen ja werden. Also galt es, als kleinen Beitrag zum großen Ziel, das Sinziger Verwaltungsdomizil in eine Karnevalshochburg umzubauen. Dazu gab es einen Satz Pappnasen für die kommenden Sitzungen des Rates. Und Bürgermeister Wolfgang Kroeger wurde zur Stadtmauremöhn Waltraud Kroeger umgestylt. Mit Hut und Kostümchen versteht sich. „Möhne tragen keine Krawatten“, kommentierte Claudia Busch - es war ihre Premiere als Obermöhn bei Rathaussturm - den gezielten Einsatz der Schere. Es gab natürlich auch ganz viel höchste Unterstützung. Prinz Adriano I. und Sentiaca Fernanda („Der Stern von Sinzig“, so Kroeger) erschienen samt Gefolge und regimentsstarken Stadtsoldaten. Das Kinderprinzenpaar des TV 08 Julian II. (Sauer) und Anna I. (Insel) verstärkten das närrische Aufgebot ebenso wie das Prinzenpaar der Caritas-Werkstätten, Prinzessin Nadine I . und Prinz Christian I.
Die gesamte Narrenschar machte sich anschließend auf zum Sturm auf die Sinziger Bankhäuser, den Möhnenwibbel auf dem Markt, und am Nachmittag stieg ja noch der große Kaffeeklatsch im Helenensaal.
Neben den übrigen Tollitäten der Barbarossastadt war auch das Prinzenpaar der Caritas-Werkstätten, Nadine I. und Christian I., gekommen.
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