Politik | 24.03.2014

Sinziger Ortsbeirat tagte

Mühlenbachstraße und Barbarossaschleife waren Themen

Fahrradtouristen in die Stadt bringen: die Planungen für die Kulturschleife „Barbarossaschleife“ in der Sinziger Innenstadt. Repro BL

Sinzig. Bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Sinzig waren die Verkehrssituation in der Mühlenbachstraße und die Barbarossaschleife als Ergänzung zu Radwegenetz zwei der zentralen Themen. Ob in der Hauptzufahrt zur Sinziger Kernstadt, der Mühlenbachstraße, bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung durchgeführt werden, wird sich bei der nächsten Verkehrsschau mit Polizei und Straßenverkehrsamt im Mai klären. Dies teilte Ortsvorsteherin Silvia Mühl in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates im Sinziger Schloss mit.

Der Ortsbeirat war zuvor einstimmig einem entsprechenden Antrag samt Unterschriftenliste von Anliegern um Ortsbeiratsmitglied Wilfried Eraßmy gefolgt. Die Anlieger brachten dabei folgende Argumente vor: Obwohl die Mühlenbachstraße als verkehrsberuhigte Zone seit 1990 nur mit Schrittgeschwindigkeit (4 bis 7 Kilometer) befahren werden darf, ergab eine private Pkw-Zählung ein unstrittig hohes Verkehrsaufkommen (bis zu 113 Autos in 20 Minuten), bei dem augenscheinlich 80 Prozent zu schnell fuhren.

Die Anlieger führen an, dass die Straße baulich nicht als eine solche Zone erkennbar ist, in der Fußgänger jederzeit ohne Hast über die Straße gehen und Kinder spielen könnten. Einig waren sich Anwohner wie auch Ortsbeirat über den Missstand, dass viele Geschäftsleute und deren Angestellte die Innenstadtparkplätze, die für Besucher und Kunden gedacht seien, selbst stundenlang belegten.

Streckenführung der Kulturschleife vorgestellt

Erstmals vorgestellt und einstimmig verabschiedet wurde die Streckenführung der Kulturschleife für Fahrradfahrer, die unter dem Arbeitstitel „Barbarossaschleife“ läuft. Ortsvorsteherin Silvia Mühl, Grünen-Fraktionschef Ingo Binnewerg Stadtführer Bernd Linnarz und der leider viel zu früh verstorbene Tourenradler Horst Sauer hatten dieses Konzept in den vergangenen Jahren erstellt.

Die Barbarossaschleife soll in das Gesamtkonzept des überregionalen Ahr- und Rheinradweges eingebunden werden. Durch die Erstellung eines Fahrradweges durch die Innenstadt soll das touristische Potenzial von Sinzig stärker einem interessierten Publikum nahe gebracht werden. „Ganz konkrete Wirtschaftsförderung auch für die Gastronomie“, hieß es aus den Reihen des kleinen Arbeitskreises. Die noch zu beschildernde Kulturschleife führt vom Schulzentrum durch den Schlosspark, die Barbarossastraße, Mühlenbachstraße, den Kirchplatz, Zehnthofstraße, den Park und die Beethovenstraße zurück zum Ausgangspunkt. Im Schlosspark muss dazu eine einfache Rampe auf einer Treppe entstehen. Die Zustimmung vom Denkmalpflegeamt wurde bereits signalisiert. Die Kosten für die Rampe, Beschilderung und zwei Informationstafeln sollen sich Stadt, Ortsbeirat und das Gewerbe teilen.

Fahrradtouristen in die Stadt bringen: die Planungen für die Kulturschleife „Barbarossaschleife“ in der Sinziger Innenstadt. Foto: Repro BL

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