Ehrenamtliche Arbeit und Sponsoren in Bad Bodendorf machten es möglich:
Neue Spielanlage von den Bürgern für die Jugend
Bad Bodendorf. Der neue Bolzplatz wurde schon eifrig genutzt, wie das schwere Geläuf am vergangenen Samstag zeigte. Denn ganz offiziell ging eine fast schon unendliche Geschichte gut aus. Denn endlich ist es geschafft. Das schon seit Langem geplante Spielfeld am Ende der Hauptstraße „Am Sonnenberg“ konnte dem Bad Bodendorfer Nachwuchs übergeben werden. Bei einer kleinen Einweihungsfeier am Samstag, konnten bei einem Imbiss mit Getränken die ersten offiziellen Bälle auf die neuen Tore „gekickt“ werden. Neben dem schon sichtbaren Fußballspielfeld entstehen auf dem Gelände noch ein Feld für Basketball und eine Ecke zum Tischtennis spielen.
Dieses Projekt der Dorfgemeinschaft konnte nach mehrmonatiger Planungs- und Vorbereitungsphase letztendlich nur realisiert werden, weil sich die Anwohner und die Dorfgemeinschaft mit hohem ehrenamtlichem Engagement in Ihrer Freizeit bei den durchzuführenden Arbeiten eingesetzt haben. Neben den Zuschüssen der Stadt Sinzig und des Kreises Ahrweiler ist es vor allem den gewerblichen und privaten Sponsoren zu verdanken, dass dieses Gemeinschaftsprojekt so zeitnah umgesetzt wurde. Der Dank für die finanzielle Unterstützung gilt dem Unternehmerverein Bad Bodendorf, der Kreissparkasse, dem RWE, den Bürgern durch die Erlöse des Dorffestes, der Ahrtalklinik, der Firma. Optiprint, der Firma Hairstyle Frau Schmitz, den Herren Beck, Heuser, Jonas und Jenatschek und den Damen und Herren, die die Erlöse eines Straßenfestes gespendet haben. „Bisher wurden rund 8.500 Euro verbaut. Ist die Anlage komplett fertiggestellt, werden es wohl 20.000 Euro sein“, diese Zahl stellten Ortsvorsteher Alexander Albrecht und das Organisationsteam um Jörg Baltes vor. Baltes bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Stadt Sinzig und dem Bauamt, allen voran Norbert Stockhausen.
Ortsvorsteher Alexander Albrecht hob in einer kurzen Ansprache noch mal die hohe ehrenamtliche Bereitschaft für dieses Projekt hervor und schlug das gemeinsame Miteinander als Vorbild für weitere geplante Projekte vor. „Angesichts leerer städtischer Kassen bleiben wohl nur solche Lösungen“, so Albrecht. Und Jörg Baltes versprach allen Beteiligten, demnächst wieder mit der Spendendose vor der Tür zu stehen. „Der Platz braucht einen Kunstrasenbelag“, meinte er mit Blick auf den matschigen Untergrund des Spielfeldes.
