Politik | 08.06.2013, 10:30 Uhr

Markus Schlagwein: Stellungnahme zur SPD Bad Bodendorf

„SPD tritt einfach nur nach“

Bad Bodendorf. Markus Schlagwein, bis 2009 langjähriger Bad Bodendorfer Ortsvorsteher ist sauer. Grund ist die jüngste Stellungnahme der Bad Bodendorfer SPD. In einer Stellungnahme von Schlagwein heißt es: „Es ist schon erstaunlich, dass man vielleicht einen so langen Schatten wirft, dass die Genossen der SPD in Bad Bodendorf, auch nachdem man schon vier Jahre lang nicht mehr im Geschäft ist, nichts Besseres zu tun haben, als noch einmal nachzutreten.“ In seiner Stellungnahme stellt Schlagwein das „Nachtreten“ der Genossen wie folgt dar. „Aber so wichtig nehme ich mich nicht. Mein Schatten ist es bestimmt nicht, es scheint eher so zu sein, dass den Genossen die Feindbilder fehlen. Denn hier in diesem Fall kommt das Übel aus ihrer eigenen rot-grünen Landesregierung in Mainz und diese ist nun einmal für die Ex-Kollegen der SPD unantastbar nach dem Vorbild einer Unfehlbarkeitsdoktrin. Aber voller Respekt muss man anerkennen, dass man schon mit der roten Fahne in der Hand zur Welt gekommen sein muss, um diese desaströse Leistung aus Mainz und die Präsentation derselben hier in Bad Bodendorf durch Frau Lemke und Herrn Hürter noch zu verteidigen“. Schlagwein hatte sich ein anderes Verhalten erhofft und führt an. „Dies ist wirklich fatal, da es zurzeit wirklich wichtig wäre, einmal ein geschlossenes Bild in Bad Bodendorf und in Sinzig abzugeben und dieses einheitliche Signal nach Mainz zu geben.“ Auch in Sachen eigener Untätigkeit wehrt sich Schlagwein wie folgt: „Aber auf die angebliche Untätigkeit der Jahre vor 2009 möchte ich dennoch kurz zurückkommen. Hier hatten wir doch ein vielversprechendes Projekt mit einer geplanten Kureinrichtung in einem Betrieb im Kurgebiet. Aber dieses Objekt war ja leider auf der verkehrten Straßenseite und deshalb haben sich die Genossen mit Händen und Füßen dagegen gewehrt. Hätte man damals aufseiten der SPD und der Grünen etwas Weitblick bewahrt, wäre der Hauptvorwurf der fehlenden Kuranwendungen nun gegenstandslos. Es bleibt also festzuhalten, dass diese Kureinrichtung u.a. dank der SPD im Sinziger Rat nicht genehmigt wurde.“ Zum Abschluss der Stellungnahme folgt vonseiten Schlagweins folgende Klarstellung: „Im Übrigen möchte ich klarstellen, dass ich im Jahre 2009 nicht mehr zur Wahl als Ortsvorsteher angetreten bin und nicht, wie fälschlicherweise im Artikel erwähnt, abgelöst wurde.“

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