Lokalsport | 26.07.2013

TriTeam Sinzig bei Wettkämpfen in Bonn, im Kraichgau, Hennef und Roth erfolgreich

Tolle Ergebnisse trotz verregneter Trainingszeiten im Frühjahr

Die Sinziger Triathleten schlugen sich trotz eingeschränktem Training sehr gut.  Privat

Sinzig. Das Wetter meinte es in diesem Frühsommer nicht so gut mit den Ausdauersportlern des TTS. Das kalte und nasse Frühjahr machte die Saisonvorbereitung sehr schwierig. So kamen die notwendigen langen Radausfahrten zu kurz und die Grundlagenarbeit litt doch sehr. So mussten sich auch die 1300 Starter beim Bonn-Triathlon kurzfristig auf einen Duathlon einstellen, da das Rheinhochwasser aus Sicherheitsgründen kein Schwimmen zuließ. Die Auftaktdisziplin Schwimmen wurde daher von der Organisation in einen Zehn-km-Lauf umgewandelt. Anschließenden folgten 60 km Radfahren im Siebengebirge auf neuer Radstrecke und ein abschließender Fünf-km-Lauf am Beueler Rheinufer. Die Sinziger Athleten erreichten folgende Platzierungen: Ulrike Schneider fünfter Platz, W50 in 3:15:25 Std. - Wilfried Schneider 42. M50 3:04:27 Std. Jörg Breuer 166. M45 3:57:26. Im Kraichgau musste aufgrund eines Unwetters der Start sogar mehrfach verschoben werden und die Austragung der Deutschen Triathlon-Meisterschaft stand lange auf der Kippe. Dennoch stellte sich Rainer Breuer der Konkurrenz und erreichte als Zweiter der M50 das Ziel nach 4:38 Std. als Deutscher Vizemeister. Rainer hatte in diesem Jahr als Höhepunkt seiner Saisonplanung die Teilnahme an der DM in Roth auf der Ironmandistanz als Ziel gesetzt und ging sehr gut vorbereitet in den Wettkampf. Das Schwimmen (3,8 km) legte er in 1:16 Std. zurück und konnte in seiner Paradedisziplin auf der 180-km-Radstrecke in 4:48 Std. (Schnitt über 36 km/h) die Grundlage für eine Topplatzierung legen. Wie erwartet lag er nach dem Wechsel gut im Rennen und erreichte mit einem hervorragenden Marathon in 3:18:10 Std. und damit der Gesamtzeit von 9:27:04 Std. (inkl. Wechselzeiten) als Deutscher Meister der 50 bis 54 jährigen Agegrouper in Roth glücklich das Ziel. Diese Zeit ist Rainers zweitbeste jemals erreichte Zeit auf der Ironmanstrecke.

Nicht ganz so lange waren fünf Sinziger Athleten im nahen Hennef an der Sieg auf der Olympischen Distanz unterwegs. Hier galt es 1,5 km Schwimmen - 40 km bergige Radstrecke und einen Zeh-km-Lauf bei warmen Temperaturen zu bewältigen. Ulrike Schneider errang in ihrer Klasse W50 den zweiten Platz in 2:56 Std. Der schnellste Sinziger aber war Frank Nachtsheim, der nach 2:30 Std. auf Platz neun der Klasse M45 ins Ziel kam, dicht gefolgt von Wilfried Schneider, sechster Platz, M50 in 2:32 Std., Daniel Nachtsheim 2:39 (siebter M20), Peter Strohe 2:41 (elfter M25) und Christoph Nachtsheim 2:44 Std. (achter M20). Hans-Werner Heinz fokussiert sich in diesem Jahr auf Radrennen und nahm am 124-km-Amateurrennen rund um Köln teil und erreichte nach 4:06 Std. in der Masters Kl.3 als 72. das Ziel mit einem beachtlichen Stundenmittel von über 30 km/h. Dieses Rennen war für ihn aber nur Vorbereitung auf die Fernfahrt Bonn-Eupen-Bonn. Hier legte er die Strecke von 225 km zurück und erntete dort den persönlichen Erfolg für die vielen Trainingskilometer bei schlechtem Wetter im Frühjahr.

Das Laacher-See-Schwimmen ist ein weiterer schöner Wettkampf in der Region. Die Zwei-km-Schwimmen im See auf einem mit Bojen abgesteckten Dreieckskurs, legte Wilfried Schneider nach 38:47 min. zurück und errang überraschend den 14. Platz und konnte sich damit kurz hinter Topschwimmern wie Jürgen Zäck platzieren. Schwierigkeiten mit der Orientierung im Offenwasser hatten Christoph Nachtsheim, er wurde 37. in 47:02 min. und Vater Frank, der als 38. in 47:11 min. das Seeufer am Campingplatz wieder erreichte.

Die Athleten haben sich jetzt eine Wettkampfpause verdient und bereiten sich auf die Ausrichtung des 21. Rhein-Ahr-Triathlons am 8. September in Remagen vor. Hier wird hervorragender Wettkampfsport geboten, zumal in diesem Jahr erstmals die zweite Triathlon-Bundesliga mit Top-Athleten am Start sein wird.

Die Sinziger Triathleten schlugen sich trotz eingeschränktem Training sehr gut. Foto: Privat

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