Damenmannschaft des TVfL Sinzig/Remagen verliert in Neustadt 23:14
Unglücklich verloren
Sinzig/Remagen. Die Handballerinnen des TVfL Sinzig/Remagen haben am vergangenen Samstag ihr drittes Spiel in der Kreisliga bestritten. Nach drei spielfreien Wochenenden ist die junge Mannschaft nach Neustadt/Wied gereist mit dem Ziel, die Fehler der letzten Spiele abzustellen und 60 Minuten lang ihr Können voll unter Beweis zu stellen.
Das ist in der ersten Halbzeit auch sehr gut gelungen. Die Neustädter konnten sich zwar zunächst absetzen und einen Vier-Tore-Vorsprung erarbeiten, die TVfL-Damen kämpften sich aber heran und konnten aus gutem Angriffsspiel heraus Lücken in der kompakten Defensive der Neustädter schaffen und in schöne Tore umsetzen. Anfängliche Absprachefehler in der eigenen Abwehr wurden schnell abgestellt, so dass auch einige Spielzüge und Torversuche der Gegner unterbunden wurden. Und wenn Neustadt dann doch den Weg zum Tor schaffte, glänzte die junge Torfrau Natalie Richter.
Sie hatte am Samstag in ihrem ersten Spiel gleich zahlreiche Paraden abgeliefert und sogar zwei Sieben-Meter-Würfe abgewehrt. Ein perfekter Einstand! Bei einem Spielstand von 10:10 ging es zufrieden in die Halbzeitpause, wo Trainerin Jördis Buchholz ihre Mannschaft darauf einschwor, die Fehler der gegnerischen Abwehr noch besser auszunutzen, um mit zwei Punkten die Heimreise antreten zu können.
Zweite Halbzeit
Doch in der zweiten Halbzeit kam es ganz anders. In der Abwehr wie im Angriff passierten zu viele Fehler, Absprachen stimmten nicht, das Zusammenspiel brach hilflos zusammen und der Siegeswille schien erloschen. Neustadt nutzte die Schwächen aus, um sich besonders über Tempogegenstöße deutlich abzusetzen. Einige fragwürdige Entscheidungen des Unparteiischen bescherten den TVfL-Damen dann auch noch unliebsame Zeitstrafen. Am Ende hat Sinzig/Remagen mit 24:13 verloren – der Sache nach richtig, in der Höhe aber sicherlich unverdient.
Fazit:
Die Mannschaft mit ihren vielen neuen Spielerinnen muss noch deutlich zusammenwachsen und Routine entwickeln, damit sie bei einem möglichen Rückstand ihre Leistung konstant abrufen und die Oberhand behalten kann.
Es spielten: Rita Lehmann und Natalie Richter im Tor, Jördis Buchholz (1), Jolanta Baumgart (1), Mandy Ritt, Lea Klick (6/6), Annette Klucker, Rebecca Müller (1), Franziska Mauder (2), Claudia Sperber (3), Stephanie Seger
