Sinziger Jusseps Jonge luden zum Oktoberfest
Volle Hütte, beste Stimmung
Im Festsaal an der Helenenbergstraße ging es zünftig bayrisch zu
Sinzig. „Volle Hütte, beste Stimmung“, Hubertus Schein, Geschäftsführer bei den Sinziger Jusseps-Jonge war mit dem Oktoberfest, das der älteste Sinziger Verein in seiner dritten Auflage veranstaltete, sehr zufrieden.
Denn die Jusseps-Jonge hatten am 31. Oktober Freunde, Bekannte und Familie mitgebracht. Zum guten Ton für die Oktoberfestbesucher im Vereinsheim in der Helenenbergstraße gehört dabei das richtige Outfit in Lederhose und Dirndl. Besonders stolz ist man auf die Küche. Haxen, Weißwurst, Knödel und Radi: Das Küchenteam hängt sich richtig rein in die bayerischen Spezialitäten. Nur beim Tegernseer Hellen, das als Oktoberfestbier ausgeschenkt wurde, gab es „rheinische Kompromisse“. Das das gab es nicht im Liter, sondern im 0,3-Liter-Seidel.
Für Gaudi sorgten auch die bayerischen „Rundenwettkämpfe“. Fingerspitzengefühl war beim Wettmelken an der bunten Sperrholzkuh gefragt. Aus dem Plastikeuter wurde übrigens richtige Milch „gezapft“. Kraft und Geschick waren eher beim Wettsägen angesagt.
Ganz am Ende des Oktobers war die bayerische Fete der Jusseps-Jonge auch eine Alternative zu den um sich greifenden Halloween-Veranstaltungen. Und es ist wohl selten, das der Ausrichter eines Oktoberfestes älter ist als das weltgrößte Volksfest selbst.
Die Jusseps-Jonge berufen sich auf das Gründungsdatum 1300, die erste große Gaudi auf der Münchner Theresienwiese fand am 17. Oktober 1810 statt.
Im weiß-blau geschmückten Vereinsheim der Jusseps-Jonge legten viele Gäste in zünftiger Tracht eine heiße Sohle aufs Parkett.
