Der Eifelverein Sinzig wanderte zur Hütte „Eifelblick“
Wanderfreunde unterwegs zum Festplatz
Sinzig. Die aktiven Mitglieder des Sinziger Eifelvereins verstehen es, wandern mit einem schönen Fest zu verbinden. Kürzlich waren sie zu Gast bei der Eifelverein-Ortsgruppe Altenahr, die ihr 125-jähriges Vereinsjubiläum feierte. 24 Sinziger Eifelfreunde trafen sich am Bahnhof in Bad Bodendorf, wo sie von der Vereinsvorsitzenden und Wanderführerin Renate Herzog begrüßt wurden. Mit der Ahrtalbahn ging es bis Rech, dann ein Stück über den Ahruferweg, der einen herrlichen Blick auf die ausgedehnten Weinberge eröffnete. Nach einer Weile wanderte die Gruppe bergauf durch einen Wald, bis sie unweit der schön beflaggten Ruine der Saffenburg den Weg durch die Weinberge fortsetzte. In der Nähe der Ahr führte dann der Pfad bis zur wuchtigen Holzbrücke in Laach bei Altenahr. Wieder steil bergan durch Weinberge stiegen die Wanderfreunde bis zum Festplatz der Ortsgruppe Altenahr im Bereich der Hütte „Eifelblick“ auf. Beeindruckende Ausblicke ins Ahrtal und weit in die Eifel hinein belohnten für die Anstrengung des Aufstiegs. An der Hütte hatte sich schon eine große Zahl von Wanderfreunden versammelt, die mit der Ortsgruppe Altenahr deren 125-jähriges Jubiläum feiern wollten. Nach dem Gottesdienst folgten die Begrüßungen durch den Vorsitzenden des Eifelvereins Altenahr, Franz J. Reuter, die Festansprache der Hauptvorsitzenden des Eifelvereins, Mathilde Weinandy, Grußworte des Landrats Dr. Pföhler, der Bürgermeister sowie der Weinkönigin. Musikalische Einlagen schlossen sich an. Lebhaft und heiter war die Stimmung, bestens die Versorgung mit Speisen und Getränken. Die charmante Altenahrer Weinkönigin Lisa und ihre Prinzessin gingen von Tisch zu Tisch und begrüßten die Gäste. Bei einem solchen Fest trifft man auch immer Wanderfreunde und Bekannte von anderen Vereinen. Schönstes Herbstwetter vergoldete den Tag und trug viel zur guten Laune bei. Am Nachmittag traten die Sinziger Eifelfreunde dann den Rückweg an. Die Gruppe wanderte nun abwärts, vorbei an der Burgruine Are bis zum Bahnhof im Tal. Ein schöner Tag ging zu Ende: Wandern, Geselligkeit und das malerische Ahrtal waren zu einem gelungenen Erlebnis verschmolzen.
