Lokalsport | 31.03.2025

SG 99 Andernach schöpft Hoffnung

1:0-Sieg gegen Gütersloh im Abstiegskampf

Das Tor des Tages von Alina Wagner. Foto: Norina Toenges

Andernach. Ein kleiner Schritt auf dem Rasen, ein großer im Kampf um den Klassenerhalt: Mit dem 1:0-Heimsieg gegen den FSV Gütersloh hat die SG 99 Andernach in der 2. Bundesliga neue Hoffnung geschöpft. Der Rückstand auf Platz 11 beträgt nur noch drei Punkte – und der Glaube ans rettende Ufer lebt wieder.

„Wenn wir heute nicht gewonnen hätten, wäre es fast unmöglich gewesen. Jetzt sind wir weiter in der Verlosung“, zeigte sich SG-Trainerin Isabelle Hawel nach der Partie erleichtert.

Matchwinnerin des Tages war Alina Wagner – und das überraschend. Nach mehrwöchiger Abwesenheit hatte sie erst kürzlich über die zweite Mannschaft wieder Spielpraxis gesammelt und sich vor dem Spiel lediglich „10 bis 15 Minuten“ Einsatzzeit zugetraut. Ihr Versprechen vor Anpfiff: „Dann mach‘ ich auch ein Tor.“

In der 83. Minute machte sie ihr Wort wahr. Nach einer punktgenauen Flanke von Leonie Wäschenbach köpfte Wagner eiskalt zur Führung ein – vorbei an Güterslohs Torhüterin Sarah Rolle. „Jeder träumt von einem solchen Tor, und ich habe es gemacht“, strahlte die Torschützin nach Abpfiff.

Zuvor war die Partie von Nervosität und Fehlern geprägt. Ein frühes Missverständnis in der Andernacher Abwehr hätte beinahe zur Gästeführung geführt, doch Güterslohs Celina Baum scheiterte am Pfosten. Über weite Strecken dominierten Kampf, Hektik und unpräzises Passspiel das Geschehen, auch wenn Andernach sich spielerisch gelegentlich gut durchs Mittelfeld kombinierte. Die Gäste hatten durchaus ihre Chancen, agierten im Abschluss aber glücklos.

Kurz vor Schluss wurde es noch einmal brenzlig: Nach einer Gelb-Roten Karte gegen Sarah Klyta musste die SG 99 die letzten Minuten in Unterzahl überstehen. „Heute hatten wir auch das Glück, das man braucht – und das uns lange gefehlt hat“, so Wagner.

Hawel: „Jetztbeginnt unsere Aufholjagd“

Für Hawel und Co-Trainer Thomas Strotzer war das Spiel mehr als nur ein Pflichtsieg. „Als Tabellenletzter konnten wir nicht tiefer sinken. Wir wollten ein neues Kapitel aufschlagen“, erklärte Hawel. Im Fokus standen dabei drei klare Ziele: „Kampf, Leidenschaft und der Wille, kein Duell zu verlieren.“ Dass ihre Mannschaft diese Tugenden auf den Platz brachte, macht Mut für die kommenden Wochen. „Jetzt beginnt unsere Aufholjagd“, betonte Hawel – und fügte hinzu: „Die Geschichte kann noch richtig gut werden.“

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