Lokalsport | 05.06.2023

Fußball-Rheinlandliga, 34. Spieltag

121 Gegentore sind ein trauriger Rekord

Der SG Eintracht Mendig/Bell ging beim 1:6 (1:1) gegen den FSV Salmrohr nach einer Stunde die Puste aus

Damir Mrkalj soll in der neuen Saison als spielender Co-Trainer fungieren.  Foto: SK

Mendig. Mit einem weiteren Debakel hat sich die SG Eintracht Mendig, die seit mehreren Wochen als Absteiger feststeht, am 34. Spieltag der Fußball-Rheinlandliga endgültig in Richtung Bezirksliga Mitte verabschiedet. Gegen den FSV Salmrohr setzte es vor gerade mal 60 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße eine 1:6 (1:1)-Niederlage. Die SG-Defensive musste somit als Schießbude der Liga in 34 Spielen sage und schreibe 121 Gegentreffer hinnehmen, also noch zwei mehr als Schlusslicht SG Ellscheid. Torwarttrainer Arno Rothbrust, in der 86. Minute eingewechselt, wurde die Ehre zuteil, den Ball zum vorerst letzten Mal in der Rheinlandliga aus dem Netz holen zu dürfen (88.).

Zwischen den Pfosten stand von Beginn an Yannic Christof Waupke, der etatmäßige Torhüter Robin Rohr lief wie schon mehrere Male im Verlauf der Saison aufgrund der großen Personalprobleme als Feldspieler auf. Niklas Heinemann, Philipp Pohl, Joachim Akwapay, Finn Müller und Tobias Emmerich standen aus verschiedenen Gründen gegen Salmrohr nicht zur Verfügung. „Wir waren und sind auf der letzten Rille unterwegs gewesen“, meinte der scheidende Trainer Vincenzo di Maio. „In der ersten Halbzeit und 15 Minuten nach der Pause haben wir es ganz ordentlich gemacht, danach ist uns aber mehr und mehr die Puste ausgegangen.“

Damit das in der neuen Spielzeit 2023/2024 nicht mehr passiert, bittet der neue Trainer Jörg Schäfer am Montag, 3. Juli, um 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße zur ersten Übungseinheit. Unterstützt wird er von Damir Mrkalj, der als spielender Co-Trainer fungieren soll. Mrkalj ist ein altbekanntes Gesicht in Mendig und trug bereits von 2016 bis 2018 das Eintracht-Trikot. In 173 Spielen in der Rheinlandliga und 56 Partien in der Oberliga konnte er seine Klasse bereits unter Beweis stellen. Der 32-jährige B-Lizenz-Inhaber, zuletzt als Spielertrainer bei seinem Heimatverein SG Niederzissen/Wehr tätig, bringt natürlich auch unheimlich viel Erfahrung mit.

Mit Lukas Binder stößt ein vielversprechendes Talent zur SG. Binder wechselte von der A-Jugend des TuS Mayen in die Bezirksliga Mitte zum SV Oberzissen, wo er mit zehn Einsätzen in der Hinrunde erste Erfahrungen im Seniorenbereich sammeln konnte. Um einen jungen Spieler mit Stallgeruch handelt es sich bei Leonard Zerwas. Der 18-Jährige hat in den vergangenen sieben Jahren in der Jugend der TuS Koblenz eine hervorragende Ausbildung genossen. „Wir wollen die Mannschaft sukzessive weiter verstärken, aber wir können noch keinen Vollzug melden“, blickte der Sportliche Leiter Frank Schmitz voraus. „Es muss aber menschlich, sportlich und vor allem finanziell passen.“

SG Eintracht Mendig/Bell: Yannic Christof Waupke (86. Arno Rothbrust), Milan Rawert, Robin Rohr, Nikolas Groß, Johannes Limbach, Jacob Groß, Majdi Mahmud, Tim Montermann, Alexander Court, Brice Braquin, Ali Mirzaie (73. Moritz Waldecker).

FSV Salmrohr: Philipp Basquit, Lucas Abend, Luca Yannik Meyer, Tobias Stoffel (68. Kai Bernard), Noah Wrusch, Lucas Lautwein, Alex Kirsch (60. Nicholas Kentry Modeste), Marvin Munzel, André Portela-Zimmer (60. Leon Schmid), Rasheed Eichhorn, Eric Haas (60. Oliver Mennicke).

Schiedsrichter: Jan Schmidt (Koblenz).

Zuschauer: 60.

Torfolge: 1:0 Alexander Court (18.), 1:1, 1:2, 1:3 Noah Wrusch (38., 62., 73.), 1:4 Leon Schmid (78.), 1:5 Lucas Lautwein (83.), 1:6 Oliver Mennicke (88.).

Damir Mrkalj soll in der neuen Saison als spielender Co-Trainer fungieren. Foto: SK

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