Lokalsport | 01.10.2025

AC 1927 Mayen e.V. im ADAC

Achim Nett feiert Klassensieg am Nürburgring – auch ohne Bruder Jürgen erfolgreich

Die glücklichen Klassensieger (v.l.n.r.) Achim Nett, Christoph Dupré und Maximilian Malinowski.  Foto: Dupré Motorsport

Mayen. Auch ohne seinen langjährigen Teamkollegen und Bruder Jürgen Nett konnte Achim Nett vom AC Mayen einen beeindruckenden Klassensieg auf der legendären Nürburgring Nordschleife feiern. Beim 57. ADAC Barbarossapreis, dem neunten Lauf zur Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), holte das Team Dupré Motorsport im roten Audi S3 mit der Startnummer 480 einen souveränen Klassensieg in der VT2-F+4-Kategorie.

Verstappen-Spektakel im Vordergrund – Dupré-Team überzeugt im Hintergrund – Im medialen Rampenlicht stand an diesem Renntag Formel-1-Weltmeister Max Verstappen, der zusammen mit dem Briten Christopher Lulham im Ferrari 296 GT3 einen Start-Ziel-Sieg feierte. Doch während sich die internationale Aufmerksamkeit auf die Spitze richtete, überzeugte das Trio Achim Nett, Christoph Dupré und Maximilian Malinowski mit starker Teamarbeit und Konstanz über die gesamte Renndistanz in ihrer Klasse.

Ein Renntag mit Geschichte

Der Renntag stand nicht nur im Zeichen des Motorsports, sondern auch im Zeichen der Geschichte. Genau vor 100 Jahren, am 27. September 1925, wurde der Grundstein für den Nürburgring gelegt – der Beginn einer Ära, die den internationalen Motorsport bis heute prägt. Dieses bedeutende Jubiläum verlieh dem Rennen eine besondere Atmosphäre und rückte die Veranstaltung in einen historischen Rahmen, der weit über das sportliche Geschehen hinausreichte.

Technische Hürde vor dem Rennen

Schon vor dem Rennen musste das Dupré-Team einen unerwarteten Rückschlag verkraften: Nach der offiziellen Fahrerbesprechung am Freitagabend informierten die technischen Kommissare das Team darüber, dass ein zusätzlicher Sensor zur Überwachung des Turboladerdrucks eingebaut werden müsse – eine Maßnahme, die das Team bis tief in die Nacht beschäftigte. Warum diese Anforderung erst so spät erfolgte und warum sie offenbar nicht bei allen Top-Fahrzeugen gleichermaßen kontrolliert wurde, bleibt offen.

Schwierige Bedingungen im Qualifying

Das Zeittraining am Samstagmorgen fand unter schwierigen Mischbedingungen statt. In der Klasse VT2-F+4 reichte es zunächst nur für Startplatz fünf. Jürgen Nett verfolgte das Geschehen urlaubsbedingt per Livestream – nicht ohne sichtbare Anspannung.

Starke Teamleistung bringt den Sieg

Den Rennstart absolvierte Maximilian Malinowski und konnte sich in einem stark besetzten Feld schnell auf Rang drei vorarbeiten. Christoph Dupré übernahm den Audi S3 und brachte das Fahrzeug nach einem fehlerfreien Stint in Führung. Anschließend übernahm Achim Nett und baute den Vorsprung weiter aus. Den Schlusspart übernahm erneut Christoph Dupré, der das Rennen routiniert verwaltete und nach 4 Stunden und 24 gefahrenen Runden mit 6,807 Sekunden Vorsprung vor dem Cupra Leon #470 und dem Hyundai i30 #467 die Ziellinie überquerte. Damit sicherte sich das Team nicht nur den Klassensieg in der VT2-F+4, sondern belegte auch den 57. Gesamtrang unter 107 gestarteten Fahrzeugen.

NLS-Meisterschaft: Entscheidung fällt beim Finale

Mit dem Erfolg beim Barbarossapreis wahrt das Team Dupré Motorsport seine Chancen im Meisterschaftskampf in ihrer Klasse. Die Entscheidung fällt nun am 11. Oktober 2025 beim zehnten und letzten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS10). Pressemitteilung Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC

Der von Achim Nett, Maximilian Malinowski und Christoph Dupré pilotierte Audi S3 auf dem Weg zum Sieg.  Foto: Bernhard Kuffel

Der von Achim Nett, Maximilian Malinowski und Christoph Dupré pilotierte Audi S3 auf dem Weg zum Sieg. Foto: Bernhard Kuffel

Die glücklichen Klassensieger (v.l.n.r.) Achim Nett, Christoph Dupré und Maximilian Malinowski. Foto: Dupré Motorsport

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