Lokalsport | 18.04.2023, 14:54 Uhr

SV Alemannia Adendorf

Ärgerliche Niederlage in Buschhoven

SV Hertha Buschhoven II – SV Alemannia Adendorf 3:2 (2:1)

Adendorf.Ohne mehrere erkrankte Stammspieler traf die Alemannia bei der zweiten Mannschaft von Hertha Buschhoven auf einen der Aufstiegsaspiranten in der Staffel 3 der Kreisliga C. Im dramatischen Hinspiel hatte man in der Nachspielzeit noch den Ausgleich zum 3:3 erzielen können. Dennoch begann das Spiel verheißungsvoll, als Jonathan Klein die Adendorfer schon in der zweiten Minute mit einem Abstauber in Führung bringen konnte. In der Folge konnten sich die Adendorfer in einer sehr zerfahrenen ersten Halbzeit nur selten in Schusspositionen bringen. Vielmehr musste man wieder einmal nach einem Eckball den Ausgleich durch Simon Faßbender (24.) hinnehmen. Ein zu kurz geratener Rückpass auf SVA-Torhüter Steven Potthoff führte wenig später zum Rückstand durch wieder den gleichen Buschhovener Torschützen (35.). Der Rückstand hätte durchaus noch höher ausfallen können, als der Torpfosten den Adendorfern hilfreich zur Seite stand. Unter dem Strich eine schwache erste Halbzeit ohne größere Torchancen für den SVA. Die Einwechslungen von Roman Wiese und des mehrere Monate lang verletzten Tim Lauri Knauer brachten in der zweiten Halbzeit deutlich mehr Schwung in die Angriffsbemühungen der auf den Ausgleich drängenden Adendorfer. Ein der vielen gefährlichen Konter der Hertha führte allerdings zum 1:3 durch einen Weitschuss (75.), bei dem Steven Potthoff chancenlos war. Der fast postwendende Anschlusstreffer durch Tim Lauri Knauer (78.) motivierte dann zu einem regelrechten Sturmlauf des SVA. Als die Buschhovener bei einem auf den Nebenplatz geschossenen Ball nicht gleich einen Ersatzball rausrücken wollten, kam zu einer Rangelei kurz vor Spielende, bei der ein Adendorfer und ein Reservespieler der Hertha Rot sahen. Der SVA warf alles nach vorne, aber der glückliche Ausgleich zum 3:3 fiel nicht mehr wie seinerzeit im Hinspiel. Eine ärgerliche Niederlage, die nicht unbedingt nötig war, aber auch ein eher schwaches Spiel der jungen Adendorfer Mannschaft, die damit weiterhin im Mittelfeld der Tabelle bleibt.

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