Handball - HSG Rheinbach-Wormersdorf
Aufstiegs-Relegation
Knappe Niederlage für die HSG
Rheinbach-Wormersdorf. Im ersten Relegationsspiel um den Aufstieg in die dritte Liga unterlag die HSG Rheinbach-Wormersdorf dem Neusser HV mit 21:23 (9:10). Vor beeindruckender Kulisse von 600 Zuschauern in der ausverkauften Halle Berliner Straße zeigten die Schützlinge von Trainer Dietmar Schwolow zwar eine starke Defensivleistung, doch eine zu hohe Fehlerquote im Angriff führte zur knappen Niederlage. Doch Trübsal blasen gilt nicht und so ist der Tenor im HSG-Lager, dass die Aufstiegsfrage noch nicht beantwortet ist. „Wir waren im Angriff viel zu harmlos und unsere Fehlerquote war zu hoch. Kämpferisch hat meine Mannschaft alles gegeben. Aber wir können besser Handball spielen und das wollen wir in Neuss zeigen“, ist Schwolow zuversichtlich, dass seine Mannschaft die richtigen Lehren aus dem Hinspiel ziehen wird. Dabei hatten die Hausherren einen tollen Start und gingen mit 2:0 und 3:1 (4.) in Front. Doch die HSG, die auf die verletzten Christopher Grommes und Tobias Wolff sowie auf den privat verhinderten Thomas Hoffmann verzichten musste, fand nicht zu ihrem gewohnten Kombinations- und Tempospiel.
Mit fruchtlosen Einzelaktionen rieb man sich an der kompakten 6:0-Deckung der Gäste auf, so dass Neuss wenig Mühe hatte, mit 3:5 (11.) in Führung zu gehen und den Zwei-Tore-Vorsprung bis zum 6:8 (16.) zu halten. Da auch die Rheinbacher Defensive, mit einem starken Torwart Niklas Funke als Rückhalt, einen guten Job machte, glich die HSG zum 8:8 (21.) aus. Doch die Angriffsbemühungen von Ribbe und Co. blieben harmlos, und da auch die Fehlerquote stieg, konnten die Gäste mit einer knappen 9:10-Führung in die Halbzeitpause gehen. Nach dem Wechsel eroberte sich die HSG beim 13:12 (35.) die Führung zurück. Die torarme und spannende Partie, die weiterhin geprägt war von zwei starken Abwehrreihen, verlief bis zum 16:17 (50.) ausgeglichen, ehe sich Neuss auf 16:20 und 17:21 (56.) absetzen konnte. Schwolow schaltete auf offene Manndeckung um, und die HSG verkürzte mit vier Ribbe-Toren auf 20:21 und 21:22, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.
Es spielten: Niklas Funke (TW), Leon Thürnau (TW), Mike Ribbe 9/3, Dominik Gunkel 1, Jan Hammann 5, Niklas Adolph 2, Jens Fiedler 4, Grischa Arndt, Timm Schwolow, Robert Lauktien, Rene Lönenbach, Martin Schwarz, Philipp Schwarz.
