Lokalsport | 09.03.2026

Badminton Club Remagen ist Meister der Regionalliga Mitte

Das Meisterteam vor dem Spiel in Jena (v.li.): Akash Alok, Oliver Schmidt, Toni Remakulus, Sarah Pinnen, Thilo Mund und Michi Nonn.Foto: Ralf Kämpf

Remagen. Am vergangenen Wochenende konnte sich der BC Remagen, wie erhofft, vorzeitig die Meisterschaft in der Regionalliga Mitte sichern. Auftakt war am Samstag in Dortelweil. Akash Alok/Thilo Mund konnten sich im 1. Doppel leider nicht durchsetzen. Dafür gewann das Damendoppel (Sarah Pinnen/Mascha Strödke) mit 21:12, 21:11 sehr deutlich. Auch das 2. Doppel (Oliver Schmidt/Max Stage) ließ beim 21:18, 21:16 nichts anbrennen. Spannend wurde es im 3. Einzel von Mund. Nach einem überdeutlichen 10:21 im 1. Satz, konnte er Durchgang zwei mit 21:15 für sich entscheiden. Den Entscheidungssatz holte er denkbar mit 22:20 und erhöhte auf 3:1. Ähnliches Bild bei Toni Remakulus. Nach überdeutlichem 8:21 kämpfte sie sich im 2. Satz heran und gewann diesen knapp mit 23:21. Im Entscheidungssatz behielt sie bei 21:15 stets die Oberhand und holte damit den vierten Remagener Punkt. Das reichte aber noch nicht, um vorzeitig in Meisterjubel auszubrechen, denn rein theoretisch hätten die Römerstädter noch abgefangen werden können. Aber der erhoffte fünfte Punkt wollte an diesem Tag nicht kommen. Alok ging im Spitzeneinzel in den Entscheidungssatz, den aber leider Dortelweil holte. Ähnlich dann das Mixed (Schmidt/Strödke), die ebenfalls in drei Sätzen verloren und Stage im 2. Einzel beim 20:22, 12:21. Nach mehr als drei Stunden hochklassiger Spiele reichte das Unentschieden noch nicht endgültig aus. Abends fuhr das Team dann nach Jena, wo am Sonntag um 10 Uhr Aufschlag war. Kein verheißungsvoller Auftakt im Damendoppel, das Pinnen/Remakulus in zwei Sätzen verloren. Diesmal punkteten Alok/Mund im 1. Doppel. Und Michi Nonn/Schmidt brachten mit einem überzeugenden 21:11, 21:15 den BCR in Front. Einen Rückschlag gab es wieder beim Dameneinzel von Remakulus. Dem 13:21 im 1. Satz folgte ein ganz klares 21:9. Leider ging der Entscheidungssatz mit 16:21 wieder an Jena, Zwischenstand 2:2. Mit 17:21 und zweimal 21:14 konnte Mund im 3. Einzel überzeugen. Und als Alok beim 21:19, 21:9 den vierten Remagener Punkt holte, war die Meisterschaft safe. Das Mixed (Pinnen/Schmidt) und Nonn im 2. Einzel blieben ebenfalls erfolgreich und erhöhten auf 6:2 Endstand. Auch wenn dem BCR die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen ist, strebt das Team am letzten Spielwochenende (21./22. März) zwei weitere Siege an, um die Saison ohne Niederlage zu beenden.

Auch die 2. Mannschaft, die ja schon am letzten Spieltag die Meisterschaft in der Rheinlandliga vorzeitig geholt hatte, setzte ihre Erfolgsserie eindrucksvoll fort. Gegen Heimbach-Weis 2 zogen lediglich Sarah Sass/Daniela Kampmann im Doppel und Kampmann im Einzel den Kürzeren. Nicolas Klein/Marcus Barsch im 1. Doppel, die „Altmeister“ Heiko Weinert/Dominik Kortus im 2. Doppel sowie das mit 21:5, 21:7 sehr überzeugende Mixed (Sass/Barsch) sicherten dem BCR schon mal drei Punkte. Und auch die drei Herreneinzel von Klein, Weinert und Kortus gingen allesamt an die Remagener, die mit dem 6:2 einen weiteren eindrucksvollen Sieg hinlegten und mit 20:0 Punkten die Tabelle ganz souverän anführen. Das letzte Saisonspiel gegen TV Nassau findet ebenfalls am 21. März in der Rheinhalle statt. Der BCR hat damit gleich doppelten Grund zur Freude, da beide Teams die Saison als eindrucksvolle Meister beenden können.

Das Meisterteam vor dem Spiel in Jena (v.li.): Akash Alok, Oliver Schmidt, Toni Remakulus, Sarah Pinnen, Thilo Mund und Michi Nonn.Foto: Ralf Kämpf

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