LAV 23 Meckenheim
Bronze im Hürdensprint für Fanwi
Meckenheim. Am 7. und 8.2.2026 trugen die Leichtathleten und Leichtathletinnen der U14 und U16 die Hallen-Meisterschaften des Landesverbands Nordrhein (LVN) in Düsseldorf aus. Erfolgreichste LAV23-Athletin war Fanwi Jikong, die in der W15 über 60 m Hürden in 9,36 sec zu persönlicher Bestzeit und Bronze sprintete.
Ana Groß gelang über 60 m Hürden im Vorlauf ebenfalls eine neue Bestzeit mit 9,57 sec; im A-Endlauf wurde sie dann mit 9,71 sec Siebte. Im B-Endlauf über 60 m Hürden unterbot Nancy Bucher erstmals die 10-sec-Marke mit 9,95 sec, nachdem sie schon im Kugelstoßen mit 8,84 m eine neue Bestleistung erreicht hatte (Platz 11). Mit 4,82 m im Weitsprung gelang Ana Groß eine weitere Bestleistung. Knapp hatte sie sich für das Finale der besten acht Springerinnen qualifiziert (vier Athletinnen waren 4,70 Meter in den ersten drei Versuchen gesprungen, für das Weiterkommen war dann die zweitbeste Weite ausschlaggebend) und kam nach acht Sprüngen auf Platz 7.
In der W14 startete Lea Hansen über 60 m und im Weitsprung. Nach Bestzeit im Vorlauf (8,57 sec) wurde sie mit 8,59 sec Vierte des B-Endlaufs. Im Weitsprung kam die Adendorferin mit 4,63 m auf Platz 7. In der 4×200-m-Staffel rannten die vier Mädels in der U16 mit 1:52,02 min auf Rang 6 von 23 Staffeln. Martha Etzkorn trat über 800 m an und lief mit 2:53,82 min auf Platz 18.
In der W12 waren Linda Brinkmeier, Leah Sebastian und Sophie Hansen über 60 m, 60 m Hürden und im Weitsprung am Start. Sophie gelangen zwei neue Bestleistungen: mit 9,26 sec im 60-m-Sprint und mit 4,08 m im Weitsprung. Dass gut vier Meter nur für Platz 25 reichten, zeigt die gute Nachwuchsarbeit, die der LVN in den letzten Jahren initiiert hat. Aus Meckenheim war über 800 m auch ein Nachwuchstalent am Start: Gabriel Groß, der als M11er noch der U12 angehört, nahm die Herausforderung an und startete eine Altersklasse höher. Hier zeigte er ein couragiertes Rennen auf der 200-m-Bahn und kam mit 2:41,17 min auf einen hervorragenden vierten Platz.
So unterschiedlich auch die körperliche Entwicklung gerade in den jüngeren Jahrgängen ist: Regelmäßig trainieren müssen alle, die bei Landesmeisterschaften starten wollen (und auch am Wochenende früh aufstehen). Ein Dank gilt allen, die dies ermöglichen – Eltern, Trainern, Kampfrichtern!
