Lokalsport | 17.06.2014

Tennisklub am Stadtwald Rheinbach

Damen 50 und Herren 65 mit positiver Halbzeitbilanz

Beide Teams drehten einen 2:4-Rückstand mit drei Siegen im Doppel

Tiebreakrekordlerinnen auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Oberliga - die Damen 50. privat

Rheinbach. Die beiden Oberligamannschaften des Tennisklubs am Stadtwald sind nach jeweils drei von sechs Wettkämpfen in der Sommersaison auf gutem Wege zum Klassenerhalt in der Oberliga des Tennisverbandes Mittelrhein (TVM). Nachdem die Mannschaft Herren 65 unter der Führung von Dr. Wolf Jorke bereits den TC Wiehl mit 7:2 und den TuS 06 Waldbröhl mit 8:1 bezwingen konnte, war der Gegner im dritten Wettkampf, der TC Lese Grün-Weiss Köln, ein erwartet starker Gegner, der dann auch nach den sechs Einzelspielen klar mit 4:2 in Führung ging. Mit Respekt vor der Spielstärke dieses Gegners sahen die Rheinbacher höchstens die Chance, ein oder vielleicht mit viel Glück zwei Doppel zu gewinnen. Es kam daher völlig unerwartet, dass tatsächlich bei äußerst spannenden Wettkämpfen alle drei Doppel, davon zwei in Matchtiebreaks, für Rheinbach entschieden werden konnten. Damit wurde der dritte Sieg in dieser Saison errungen, und mit hoher Wahrscheinlichkeit kann bereits bei „Halbzeit“ des Rundenwettkampfes der Klassenerhalt als gesichert gelten.

Nur wenige Tage nach diesem spannenden Wettkampf der Herren 65 hatte die Mannschaft Damen 50 des TK am Stadtwald, gleichfalls in ihrem dritten Medenspiel, gegen die leistungsstarken Oberligadamen des TC Wachtberg in Berkum anzutreten. Die Wettkämpfe entwickelten sich in ähnlicher Weise wie bei den Herren 65: Nur zwei Damen, nämlich Helene Behr und Ulla Dederichs, gelang es, ihre Gegnerinnen zu bezwingen, sodass auch hier nach den sechs Einzelspielen das wenig ermutigende Ergebnis von 2:4 Spielen zu notieren war. Wenn zu einem Gesamtsieg dann drei Doppel zu gewinnen sind, kann kaum noch eine wie immer auch geartete „taktische“ Aufstellung gewählt werden, sodass die Mannschaftsführerin Mechthild v. Kajdacsy die drei Doppel eher nach „Spielharmonie“ aufstellte.

Und dieses „System“ funktionierte, wenn auch mit hoher Energieleistung: Die Rheinbacher und Wachtberger Doppel waren sich im Grunde ebenbürtig, und alle wurden dann auch in Matchtiebreaks entschieden, wobei das Glück oder die Nervenstärke bei den Rheinbacherinnen lag, die alle drei Doppel für sich entscheiden konnten, genauso, wie ihre männlichen Sportkameraden es ihnen fünf Tage zuvor vorgemacht hatten. Mit glücklichen 5:4 Matchpunkten hatten die TK-Damen nach einer Niederlage nunmehr ihren zweiten Sieg errungen, und der Klassenerhalt ist damit ein gutes Stück in Reichweite gerückt. In der Tennisgeschichte des TVM dürfte es bislang ausgesprochen selten vorgekommen sein, dass acht von neun Spielen eines Wettkampfes in Matchtiebreaks entschieden wurden. Ein Beleg für die Leistungsdichte und auch für extrem spannende Wettkämpfe in der Oberliga.

Der TK-Vorsitzende Wolf-Ulrich Scherhag, selbst Oberligaspieler, freut sich über die Erfolge dieser beiden Mannschaften: „Jeder Teilnehmer an diesen Rundenwettkämpfen weiß, wie schwer es ist, bei einem 2:4-Rückstand alle drei Doppel zu gewinnen.

Und wenn dies innerhalb einer Woche unseren beiden Oberligamannschaften, den Damen 50 und den Herren 65, gelungen ist, so kann der TK am Stadtwald stolz auf diese Spielerinnen und Spieler sein.“

Tiebreakrekordlerinnen auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Oberliga - die Damen 50. Foto: privat

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