Lokalsport | 05.10.2018

Turnerschaft Bendorf 1861/1890 e.V. - Rheinlandliga

Den Faden verloren!

HSG Römerwall – TSB I 26:24 (10:13)

Die Erste Mannschaft der Turnerschaft Bendorf.  Privat

Bendorf. Nach einem überragenden ersten Durchgang verliert die 1. Mannschaft der Turnerschaft Bendorf (TSB) am vergangenen Sonntag beim Aufsteiger HSG Römerwall ihre Linie. Zu viele Fehler im zweiten Spielabschnitt bedeuteten eine bittere 26:24-Niederlage. Dabei waren die Bendorfer Falken so gut gestartet. Es hatten noch nicht alle Zuschauer in der modernen Sporthalle in St. Katharinen ihre Plätze eingenommen, da führte die TSB bereits mit 1:6. Lediglich fünf Minuten hatten die Jungs um das Trainergespann Gutfrucht/Keip verstreichen lassen. Mit Hochdruck sollte bereits früh die weitere Ausrichtung anvisiert werden. Nur so allmählich erholten sich die Hausherren von diesem ersten Schock. In der 13. Minute verkürzte die HSG auf 5:8. Bendorf ließ sich nun streckenweise vom Spielstil der HSG einlullen. Römerwall suchte geduldig immer wieder über den wurfgewaltigen Rückraum die Lücken im Deckungsverbund der Gäste und entdeckte dabei Unachtsamkeiten. Im Gegenzug machte die TSB sogleich jedoch ihre Hausaufgaben und hielt so den Vorsprung aufrecht. Zur Pause leuchtete der 10:13-Zwischenstand auf. Bis hierhin ein ordentlicher Auftritt, der Lust auf mehr machte. Doch wider Erwarten verschlief die Gutfrucht/Keip-Sieben den Beginn der zweiten Halbzeit. Technische Fehler und ein ungeordneter Mittelblock begünstigten die Aufholjagd der Gastgeber. In Spielminute 37 ging die HSG erstmals mit 15:14 in Führung.

Ohne Konstanz und Stabilität

Mit Treffern von Jannis Hofmann und Stefan Brinkmann wechselte kurze Zeit später zwar die Führung erneut (15:16), doch die Konstanz und Stabilität des ersten Durchgangs musste weiterhin schmerzlich vermisst werden. Es wurden auf Turnerschafts Seite zu viele Einzelaktionen gesucht. So legte Römerwall im weiteren Verlauf stets vor und Bendorf zog nur nach.

Über 17:16, 18:18 und 20:20 ließ sich keine Vorentscheidung ausmachen. Und auch als die Hausherren einen 3:0-Zwischenspurt einlegten und demnach auf 23:20 davon zogen, antwortete die Turnerschaft prompt. So ging es mit 24:24 in die letzten zwei Spielminuten. Passend zum größtenteils vermurksten Auftreten in der zweiten Hälfte geriet Bendorf mit 25:24 in Rückstand und vergab aus guter Position den Ausgleich. So konnte Römerwall mit dem Treffer zum 26:24 alles klarmachen. Bitter! Der Aufsteiger hat sich in das Spiel hereingekämpft und die TSB völlig aus dem Tritt gebracht.

Mannschaftskapitän Litzmann zeigte sich nach dem Spiel sehr enttäuscht: „Wir haben die erste Halbzeit dominiert, und was dann in der zweiten Halbzeit passiert ist, ist unerklärlich. Von vorne bis hinten hat uns die Struktur und die Einstellung zum Spiel gefehlt.“ Um mit einem vielsagenden Filmzitat zu enden: „Sie haben hier drei Möglichkeiten, ihre Arbeit zu machen: Auf die richtige Art, die falsche Art und auf meine Art!“ (Ace in Casino).

Vorschau

Ob die Ansprache von Ace gefruchtet hat, wird sich am Samstag, 13. Oktober, herausstellen, denn dann empfängt die TSB den Spitzenreiter aus Bitburg in der Bendorfer WRG-Arena. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Es spielten für Bendorf I: Stefan Brinkmann (2), Conni Becher, Lucas Litzmann (1), Ömer Acar (1), Jannis Hofmann (4), René Engler (7), Florian Schmitt (3), Philipp Hopfner (3/2), Lukas Schlicht (2), Jonas Kaltenbach, Luca Guttandin (1); im Tor: Nico Hemmerle, Niko Jansen.

Die Erste Mannschaft der Turnerschaft Bendorf. Foto: Privat

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